memories
"Ich bin stinksauer auf dich ... ich werde das lange sein ... ich hasse dich."
Das einem Mann sagen, der darauf reagiert mit "Ich weiß." und einem Kuss. So etwas in der Art habe ich einmal erlebt. Nein, schlimmer, ich gestehe, ich habe ihn sogar geohrfeigt, bevor er meine Handgelenke festhielt, hinter meinen Rücken drückte und mich damit an sich ...
Das sind Momente, die eine Frau wie mich ewig verfolgen, die, egal wie lange sie zurück liegen, augenblicklich wieder präsent sind. Und sei es nur aufgrund einer Szene in einer TV-Schnulze.
Das einem Mann sagen, der darauf reagiert mit "Ich weiß." und einem Kuss. So etwas in der Art habe ich einmal erlebt. Nein, schlimmer, ich gestehe, ich habe ihn sogar geohrfeigt, bevor er meine Handgelenke festhielt, hinter meinen Rücken drückte und mich damit an sich ...
Das sind Momente, die eine Frau wie mich ewig verfolgen, die, egal wie lange sie zurück liegen, augenblicklich wieder präsent sind. Und sei es nur aufgrund einer Szene in einer TV-Schnulze.
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aber ganz sicher doch, sonst wäre es ja nicht ich.
ich habe sie vor einigen tagen bestellt, alle fünf staffeln von moonlighting.
sehr regelmäßige leserInnen werden es vielleicht noch wissen. das war die fernsehserie, die mich begleitete durch die absolut verrückteste, irrationalste, leidenschaftlichste liebesgeschichte meines lebens.
und jeden abend versinke ich in einem teil davon und bin ganz erinnerung, ganz emotio, ganz in diesem gefühl, diesem ganz bestimmten gefühl, das mir nur ein einziges mal begegnet ist in der ganzen langen zeit, seit diese serie im TV lief ...
ich habe sie vor einigen tagen bestellt, alle fünf staffeln von moonlighting.
sehr regelmäßige leserInnen werden es vielleicht noch wissen. das war die fernsehserie, die mich begleitete durch die absolut verrückteste, irrationalste, leidenschaftlichste liebesgeschichte meines lebens.
und jeden abend versinke ich in einem teil davon und bin ganz erinnerung, ganz emotio, ganz in diesem gefühl, diesem ganz bestimmten gefühl, das mir nur ein einziges mal begegnet ist in der ganzen langen zeit, seit diese serie im TV lief ...
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"PS: das war alles großer mist. es geht mir erbärmlich. und ich will, dass du wieder kommst."
(c) David Addison alias Bruce Willis in Moonlighting
(c) David Addison alias Bruce Willis in Moonlighting
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how many times must we go through this
you've always been mine, *man i thought you knew this
how many times must we go through this
you'll always be mine, cupid only misses sometimes
but we could end up broken hearted
if we don't remember why all this started
and if they try to tell you love fades with time
tell them there's no such thing as time
it's our time
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jetzt im fernsehen.
was für ein seltsamer tag.
zum abschluss mit freunden in einem lokal gewesen, in dem ich zum ersten und einzigen mal bisher 2003 war. es war das erste von drei malen in denen wir miteinander essen waren - nur wir zwei.
drei mal in über vier jahren.
ich wusste noch genau an welchem tisch wir gesessen hatten, weiß noch beinahe jeden seiner sätze. und trotzdem tat es nicht weh.
es war schön, dort zu sein. richtig irgendwie.
und jetzt eben dieser film, den ich vor vermutlich zwei jahrzehnten zum ersten und letzten mal gesehen habe und der mir so nahe gegangen ist.
er hat sich verändert, sehr, schon auf den ersten blick, aber ich muss ihn dennoch sehen. unbedingt.
------------------
betty blue ist nicht mehr, was sie mal war, ich erkenne sie nicht mehr, sie berührt mich nicht mehr. und sie hat einen hässlichen hintern von der seite gesehen.
seltsam auch diese behaarten körper zu sehen. wie ungewohnt das doch geworden ist, dabei war es irgendwann vor allem bei männern noch so ganz normal.
das mit dem essen geht mir nicht mehr aus dem kopf. miteinander essen hat so eine eigenartig überzogene bedeutung für mich. die steigerung ist miteinander kochen - oder für den anderen - oder bekocht werden. - der inbegriff des füreinander sorgens.
g. und ich gehen beinahe immer miteinander essen, bevor wir zu mir gehen. irgendwann werde ich vielleicht für ihn kochen.
es geht wohl doch nur ums fressen, saufen und ficken.
was für ein seltsamer tag.
zum abschluss mit freunden in einem lokal gewesen, in dem ich zum ersten und einzigen mal bisher 2003 war. es war das erste von drei malen in denen wir miteinander essen waren - nur wir zwei.
drei mal in über vier jahren.
ich wusste noch genau an welchem tisch wir gesessen hatten, weiß noch beinahe jeden seiner sätze. und trotzdem tat es nicht weh.
es war schön, dort zu sein. richtig irgendwie.
und jetzt eben dieser film, den ich vor vermutlich zwei jahrzehnten zum ersten und letzten mal gesehen habe und der mir so nahe gegangen ist.
er hat sich verändert, sehr, schon auf den ersten blick, aber ich muss ihn dennoch sehen. unbedingt.
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betty blue ist nicht mehr, was sie mal war, ich erkenne sie nicht mehr, sie berührt mich nicht mehr. und sie hat einen hässlichen hintern von der seite gesehen.
seltsam auch diese behaarten körper zu sehen. wie ungewohnt das doch geworden ist, dabei war es irgendwann vor allem bei männern noch so ganz normal.
das mit dem essen geht mir nicht mehr aus dem kopf. miteinander essen hat so eine eigenartig überzogene bedeutung für mich. die steigerung ist miteinander kochen - oder für den anderen - oder bekocht werden. - der inbegriff des füreinander sorgens.
g. und ich gehen beinahe immer miteinander essen, bevor wir zu mir gehen. irgendwann werde ich vielleicht für ihn kochen.
es geht wohl doch nur ums fressen, saufen und ficken.
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wie der mond.
entziehen sich mir, um mich dann beinahe zu ertränken.
ebbe und flut.
sitze hinter dir und sehe, wie deine hand nachdenklich deinen hinterkopf streichelt, die finger die haare teilen und würde so gerne, wäre das nur möglich, die meine unbemerkt darunter schieben, neben dir stehen und deinen kopf an meinen bauch ziehen.
liegen mit dir, nackt, haut an haut.
streicheln.
ruhe finden in der sanften, nachdenklichen leisen traurtigkeit, die manchmal durch deine poren dringt.
einrollen möchte ich mich in deiner achselhöhle und deinem geruch.
und deinen herzschlag spüren, unter meiner hand.
versöhnt mit der welt und dem leben.
(JA, immer noch!)
entziehen sich mir, um mich dann beinahe zu ertränken.
ebbe und flut.
sitze hinter dir und sehe, wie deine hand nachdenklich deinen hinterkopf streichelt, die finger die haare teilen und würde so gerne, wäre das nur möglich, die meine unbemerkt darunter schieben, neben dir stehen und deinen kopf an meinen bauch ziehen.
liegen mit dir, nackt, haut an haut.
streicheln.
ruhe finden in der sanften, nachdenklichen leisen traurtigkeit, die manchmal durch deine poren dringt.
einrollen möchte ich mich in deiner achselhöhle und deinem geruch.
und deinen herzschlag spüren, unter meiner hand.
versöhnt mit der welt und dem leben.
(JA, immer noch!)
die kälte und dunkelheit da draussen
erinnert mich an ein dickes daunenbett
und daran wie es klang, wenn meine großmutter in ihrem geblümten morgenmantel in die küche schlich, um den herd einzuheizen, was sie immer tat, trotz zusätzlichen e-herdes und fernwärmeheizung, bevor sie kam, mich zu wecken.
ihr langes graues haar, sonst immer zu einem knoten am hinterkopf gebunden, fiel dünn über ihren rücken. sie wirkte sehr zerbrechlich zu dieser stunde.
ich schlief in einer art himmelbett damals
und träumte vom fliegen.
erinnert mich an ein dickes daunenbett
und daran wie es klang, wenn meine großmutter in ihrem geblümten morgenmantel in die küche schlich, um den herd einzuheizen, was sie immer tat, trotz zusätzlichen e-herdes und fernwärmeheizung, bevor sie kam, mich zu wecken.
ihr langes graues haar, sonst immer zu einem knoten am hinterkopf gebunden, fiel dünn über ihren rücken. sie wirkte sehr zerbrechlich zu dieser stunde.
ich schlief in einer art himmelbett damals
und träumte vom fliegen.
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Dunkle Augen unter dunklen Haaren, Jeans und eine helle Jacke, so lehnte er an dieser Wand. Die Straßenlaterne zitterte im Wind bizarre Schatten über sein Gesicht und jemand lachte. Drüben. Auf der anderen Seite der Straße.
Ich sah ihn zu spät, erkannte ihn zu spät, um sein "Hi" zu ignorieren.
Langsam bewegte er sich von der Wand weg, genau einen Schritt auf mich zu.
Der Wind blies mir die Haare ins Gesicht und den Teufel in den Nacken. Zwei Schritte genau in die Arme des bekanntesten Fremden, der mir je begegnet ist. Arme, die sich so sicher, so ruhig, so selbstverständlich um mich legten. Nur fünf Augenblicke Arm in Arm, Körper an Körper, nichts als Riechen und Spüren, dann drehte er sich um und ging.
Fünf Augenblicke, drei Herzschläge. Immer noch zitterten die Schatten im Wind, immer noch wurde gelacht da drüben auf der anderen Seite.
Drei Stunden später Haut an Haut.
Acht Jahre Krieg und Frieden, Feuer und Eis. Alles gesagt, zu viel gesagt, geschrien, geworfen (einander an den Kopf und vor die Füße), nur eines nie.
Alles, nur nie diesen einen Satz, der als Flüstern ungehört verklang.
Damals, acht Jahre später.
Und wieder lachte jemand.
Immer lacht irgendjemand, zumindest dort - auf der anderen Seite.
Ich sah ihn zu spät, erkannte ihn zu spät, um sein "Hi" zu ignorieren.
Langsam bewegte er sich von der Wand weg, genau einen Schritt auf mich zu.
Der Wind blies mir die Haare ins Gesicht und den Teufel in den Nacken. Zwei Schritte genau in die Arme des bekanntesten Fremden, der mir je begegnet ist. Arme, die sich so sicher, so ruhig, so selbstverständlich um mich legten. Nur fünf Augenblicke Arm in Arm, Körper an Körper, nichts als Riechen und Spüren, dann drehte er sich um und ging.
Fünf Augenblicke, drei Herzschläge. Immer noch zitterten die Schatten im Wind, immer noch wurde gelacht da drüben auf der anderen Seite.
Drei Stunden später Haut an Haut.
Acht Jahre Krieg und Frieden, Feuer und Eis. Alles gesagt, zu viel gesagt, geschrien, geworfen (einander an den Kopf und vor die Füße), nur eines nie.
Alles, nur nie diesen einen Satz, der als Flüstern ungehört verklang.
Damals, acht Jahre später.
Und wieder lachte jemand.
Immer lacht irgendjemand, zumindest dort - auf der anderen Seite.
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