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Die zentrale Urban Legend dieser June ist ihre - ich meine das bitte sehr lieb - Lover-Unabhängigkeit.
Wären Zigaretten Lover, dann würde sie eine frühlingswiesenartige Aura umgeben: man kann dann und wann eine rauchen, aber brauchen tut man sie nicht und dementsprechend lang sind die Phasen, wo man ganz ohne auskommt.
Woher dieses Bedürfnis stammt, sich als prinzipiell unbemannte Frau zu sehen, bleibt rätselhaft.

Zumal es keine mir bekannte Phase ihres Lebens gibt, wo sie nicht mindestens zwei- bis dreigleisig fuhr - ONS nicht eingerechnet, die sie komplett verdrängt. Ich liebe sie für ihren gut 25 Jahre anhaltenden Appetit, alle anderen auch außer Vati/Mutti vielleicht.
Aber dennoch liebt sie nichts so sehr wie das Zelebrieren des demonstrativen Rauswurfs eines Lovers aus ihrem Bett. Ich finde das fast schon wieder rührend.

"Um Gottes Willen, bitte nicht so eine Karrieretussi!", hätte er sich bei seinem Vorstellungsgespräch gedacht, verriet mir ein freier Mitarbeiter nicht mehr ganz nüchtern nach einem Team-Meeting im letzten Jahr.

Den ersten Eindruck, den er von mir hatte, hat er dann noch ausführlicher geschildert, sehr plastisch, leider bin ich nicht mehr in der Lage, seine Worte zu wiederholen.
... "Aber dann hab ich mitbekommen, du bist ja gar nicht so, du bist echt in Ordnung und was im Kopf hast du auch."