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Die immerwährende Liebe ist die vermiedene. Schau zu mir auf. Ich seh dich nicht mehr – und: seh dich jede Nacht vor mir. Schau mich ein letztes Mal an. Die Augen sind verschattet unter den Hüten. Schau mich an und geh fort. Schau mich noch einmal an, wie du geschaut hast, als du noch nicht wagtest, mir in die Augen zu schauen. Sieh dich nicht um. Schau nach vorn. Ich werde dich immer sehen. Dort. Wo du sein wirst.

via gleisbauarbeiten - ein wunderbarere Text von Melusine.

ist diesmal nebenan zu bewundern.


Karte: Die X der Stäbe
Mondin: Groß und voll, hüllt sich in Wolkenschleier wie Abendkleider
Stimmung: wunschlos unzufrieden, hoffnungsvoll fatalistisch.

Mem'ries light the corners of my mind
Misty water-colored mem'ries of the way we were

Scattered pictures of the smiles we left behind
Smiles we gave to one another for the way we were.

Can it be that it was all so simple then
Or has time rewritten every line
If we had the chance to do it all again, tell me, would we, could we

Mem'ries may be beautiful and yet
What's too painful to remember we simply choose to forget
So it's the laughter we will remember
Whenever we remember the way we were.

The way we were.

Andere schaffen das doch auch, sagen: "Es geht nicht mehr." - wenn es nicht mehr geht. Warum nur fällt mir das so unglaublich schwer?

Der Mensch, so heißt es doch so schön, wächst an seinen Aufgaben. Und selbstverständlich: Was wäre das für ein Leben, das einen nicht laufend vor neue Herausforderungen stellt?
Dennoch: Nach Jahren laufend steigender Aufgaben ist es soweit: Das Leben da draußen, das Leben, in dem ich nicht "June" bin, hat mich restlos erschöpft.

Ich stelle mir vor, wie es wäre, nicht mehr zu funktionieren, einfach aufzuhören damit, den Anspruch hinzuschmeißen, das Unmögliche irgendwie doch noch möglich machen zu können - um den Preis mich mehr und mehr zu fühlen wie ein entleibter Kopf.