absolute schwachstellen
aus dem mich heute Morgen der Wecker riss - ganz kurz, bevor ich kam. Den halben Vormittag über hat er mich verfolgt, als er begann sich zu verflüchtigen, versuchte ich ihn aufzuhalten.
Ich stehe immer noch unter Strom.
Schön, dass G. immer noch so oft so ganz kurzfristig Zeit und Lust hat, mich zu besuchen. :)
Ich stehe immer noch unter Strom.
Schön, dass G. immer noch so oft so ganz kurzfristig Zeit und Lust hat, mich zu besuchen. :)
june - am Montag, 16. November 2009, 18:58 - Rubrik: absolute schwachstellen
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u.a. für solche Links. Ich geh jetzt meine arme, arme Visa-Card streicheln, die musste hierfür ohnehin schon herhalten und für eine Bestellung bei weinfinger.de auch.
june - am Sonntag, 1. November 2009, 23:33 - Rubrik: absolute schwachstellen
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nur wenige Wochen, auch wenn es sich für mich anfühlt wie eine kleine Ewigkeit -
beinahe genau so:
Ich habe gewartet auf den Augenblick, da ich wieder anschließen kann an Terpsichores Tagebuch von vor 2 Jahren. Aber es gibt ihn nicht. Vielleicht, weil es die Frau von damals nicht mehr gibt. Es ist, als halte ich ein Seil mit zwei losen Enden in den Händen und versuche verzweifelt einen Knoten zu binden. Das aber gelingt nicht. Es würde keine wirkliche Verknüpfung geben, es wäre eine Bruchstelle, eine Schweißnaht, so unsauber und roh, dass kein Handwerker sie würde durchgehen lassen.
"Weil es die Frau von damals nicht mehr gibt".
Die Frau von damals? Verzeihung, Sie meinen die Frau von vor wenigen Wochen?
Ja, genau die.
Und Sie denken nicht, dass das wieder einmal (ohne das, das geschehen ist klein machen zu wollen), eine Ihrer typischen Überreaktionen ist? Eine zugeschlagene Tür macht kein neues Leben und aus Ihnen keinen anderen Menschen. Was geschehen ist, das gebe ich ja zu, hat Sie wieder etwas geerdet. Sie haben das gebraucht, Madame, wenn ich mir erlauben darf, das zu sagen. Was war denn überhaupt noch echt und pur an Ihren kleinen Dramen? Was waren die denn noch anderes als Spielwiesen Ihrer Eitelkeit?
Leere Rituale künstlich mit Retortenemotionen aufgefüllt, seien Sie doch ehrlich.
Sie leiden, Madame? Fühlt sich anders an als die langsam zur Pose gewordenen, dramaturgisch hochgespielten kleinen Egokratzer? Tja, vielleicht bringen Sie jetzt endlich mal Ihren Arsch in die Höhe und Ihr Leben in den Griff?
Aber ich ...
Aber Sie *was*? Sie geben "dort draußen" eh die Toughe, Sie gönnen sich nur hier Ihre kleinen Schwächen? Rollen, nichts als Rollen, hier wie dort. Authentizität, können Sie das überhaupt noch buchstabieren, dieses Wort?.
Und so streiten wir oft dieser Tage, sie und ich. Und ich weiß, dass sie Recht hat in so vielem, das sie sagt, aber dass sie wieder sanfter werden könnte mit mir, sich Pausen gönnen könnte in ihren Tiraden und mir übers Haar streichen, weil ich das brauchen würde -
gerade jetzt.
Und überhaupt könnte sie mich zumindest wieder Duzen.
beinahe genau so:
Ich habe gewartet auf den Augenblick, da ich wieder anschließen kann an Terpsichores Tagebuch von vor 2 Jahren. Aber es gibt ihn nicht. Vielleicht, weil es die Frau von damals nicht mehr gibt. Es ist, als halte ich ein Seil mit zwei losen Enden in den Händen und versuche verzweifelt einen Knoten zu binden. Das aber gelingt nicht. Es würde keine wirkliche Verknüpfung geben, es wäre eine Bruchstelle, eine Schweißnaht, so unsauber und roh, dass kein Handwerker sie würde durchgehen lassen.
"Weil es die Frau von damals nicht mehr gibt".
Die Frau von damals? Verzeihung, Sie meinen die Frau von vor wenigen Wochen?
Ja, genau die.
Und Sie denken nicht, dass das wieder einmal (ohne das, das geschehen ist klein machen zu wollen), eine Ihrer typischen Überreaktionen ist? Eine zugeschlagene Tür macht kein neues Leben und aus Ihnen keinen anderen Menschen. Was geschehen ist, das gebe ich ja zu, hat Sie wieder etwas geerdet. Sie haben das gebraucht, Madame, wenn ich mir erlauben darf, das zu sagen. Was war denn überhaupt noch echt und pur an Ihren kleinen Dramen? Was waren die denn noch anderes als Spielwiesen Ihrer Eitelkeit?
Leere Rituale künstlich mit Retortenemotionen aufgefüllt, seien Sie doch ehrlich.
Sie leiden, Madame? Fühlt sich anders an als die langsam zur Pose gewordenen, dramaturgisch hochgespielten kleinen Egokratzer? Tja, vielleicht bringen Sie jetzt endlich mal Ihren Arsch in die Höhe und Ihr Leben in den Griff?
Aber ich ...
Aber Sie *was*? Sie geben "dort draußen" eh die Toughe, Sie gönnen sich nur hier Ihre kleinen Schwächen? Rollen, nichts als Rollen, hier wie dort. Authentizität, können Sie das überhaupt noch buchstabieren, dieses Wort?.
Und so streiten wir oft dieser Tage, sie und ich. Und ich weiß, dass sie Recht hat in so vielem, das sie sagt, aber dass sie wieder sanfter werden könnte mit mir, sich Pausen gönnen könnte in ihren Tiraden und mir übers Haar streichen, weil ich das brauchen würde -
gerade jetzt.
Und überhaupt könnte sie mich zumindest wieder Duzen.
june - am Sonntag, 16. August 2009, 00:28 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Und ich wandere immer noch durch einen gottverdammten Traum der wirklich kaum einen Unterschied macht zwischen Traumsequenzen und "Realität".
Vorgestern Nacht war ein neuer Tiefpunkt. Ich wäre nicht in der Lage gewesen am Freitag in die Fabrik zu gehen, tat, was ich konnte von Zuhause aus und lag doch insgesamt drei Stunden, teilweise mit meinem Laptop, mit Schüttelfrost unter zwei Decken und das in einer Dachgeschoßwohnung mit mindestens 27°C Außentemperatur.
Heute dafür am Nachmittag gearbeitet, später auf der Terrasse gesessen - sogar noch nach Sonnenuntergang und mit Kerze unter dem gekippten Sonnenschirm - ein Hauch von Zeltatmosphäre.
Ja, ich bekomme das alles in den Griff, ich bekomme es wieder in den Griff, nur Zeit würde ich dafür momentan brauchen, Zeit, die ich nicht habe, weil das Funktionierenmüssen zu viel davon stiehlt. Vielleicht ist es aber auch genau das, das mich aufrecht hält ...
Vorgestern Nacht war ein neuer Tiefpunkt. Ich wäre nicht in der Lage gewesen am Freitag in die Fabrik zu gehen, tat, was ich konnte von Zuhause aus und lag doch insgesamt drei Stunden, teilweise mit meinem Laptop, mit Schüttelfrost unter zwei Decken und das in einer Dachgeschoßwohnung mit mindestens 27°C Außentemperatur.
Heute dafür am Nachmittag gearbeitet, später auf der Terrasse gesessen - sogar noch nach Sonnenuntergang und mit Kerze unter dem gekippten Sonnenschirm - ein Hauch von Zeltatmosphäre.
Ja, ich bekomme das alles in den Griff, ich bekomme es wieder in den Griff, nur Zeit würde ich dafür momentan brauchen, Zeit, die ich nicht habe, weil das Funktionierenmüssen zu viel davon stiehlt. Vielleicht ist es aber auch genau das, das mich aufrecht hält ...
june - am Samstag, 1. August 2009, 22:53 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Heiße Tage bis heute, und Abends toben die Naturgewalten.
Die Großfamilie im Gasthof, ich allein auf der Terrasse, Wetterleuchten, Donner, irgendwann zuerst heftiger Regen, dann Hagel und sich aufgehoben fühlen in diesen Naturgewalten. Das Innen im Außen wiederfinden kann beruhigen.
Gestern stundenlang über schmale Passstraßen gefahren, unbekannte Wege ausprobiert. Kurven, so viele unberechenbare Kurven. Aber ich kann es noch. Keiner, der mich auf solchen Straßen überholt zu Zeiten, an denen die Einheimischen nicht fahren.
Immer wieder kurz daran denken die Augen zu schließen, das Gaspedal durchzutreten und die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Aber das wäre feig.
Abends dann auf dem Balkon wieder Gewitter, ein gewaltiger Sturm, der sogar diesen uralten riesigen Baum dazu brachte sich zu biegen und er neben mir. Reden. Über Alles, nur das "Uns" aussparen so gut es geht. Wir sind uns nahe und später im Bett so unendlich fern. "Ich kann so nicht einschlafen, flüsterte ich. Soll ich gehen oder kann ich bleiben?"
"Bleib nur", meinte er und lag mit dem Rücken zu mir, während ich es mir selber machte, um ruhiger zu werden, einschlafen zu können.
Seine Wut darüber heute Morgen. Damit hätte er nicht gerechnet, er hätte gedacht ich würde noch einmal Licht machen, würde noch lesen.
Gedemütigt hätte er sich gefühlt davon und ich kann mit diesem Wort nichts anfangen in dieser Situation.
Jetzt Regen, heftiger Regen und er ist geflüchtet zusammen mit seiner Wut und seinem Ärger.
Ich bleibe ratlos zurück.
Die Großfamilie im Gasthof, ich allein auf der Terrasse, Wetterleuchten, Donner, irgendwann zuerst heftiger Regen, dann Hagel und sich aufgehoben fühlen in diesen Naturgewalten. Das Innen im Außen wiederfinden kann beruhigen.
Gestern stundenlang über schmale Passstraßen gefahren, unbekannte Wege ausprobiert. Kurven, so viele unberechenbare Kurven. Aber ich kann es noch. Keiner, der mich auf solchen Straßen überholt zu Zeiten, an denen die Einheimischen nicht fahren.
Immer wieder kurz daran denken die Augen zu schließen, das Gaspedal durchzutreten und die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Aber das wäre feig.
Abends dann auf dem Balkon wieder Gewitter, ein gewaltiger Sturm, der sogar diesen uralten riesigen Baum dazu brachte sich zu biegen und er neben mir. Reden. Über Alles, nur das "Uns" aussparen so gut es geht. Wir sind uns nahe und später im Bett so unendlich fern. "Ich kann so nicht einschlafen, flüsterte ich. Soll ich gehen oder kann ich bleiben?"
"Bleib nur", meinte er und lag mit dem Rücken zu mir, während ich es mir selber machte, um ruhiger zu werden, einschlafen zu können.
Seine Wut darüber heute Morgen. Damit hätte er nicht gerechnet, er hätte gedacht ich würde noch einmal Licht machen, würde noch lesen.
Gedemütigt hätte er sich gefühlt davon und ich kann mit diesem Wort nichts anfangen in dieser Situation.
Jetzt Regen, heftiger Regen und er ist geflüchtet zusammen mit seiner Wut und seinem Ärger.
Ich bleibe ratlos zurück.
june - am Freitag, 17. Juli 2009, 12:53 - Rubrik: absolute schwachstellen
Ich springe von einer zur nächsten, versuche sie auszubalancieren. Habe ich das Gefühl sicher zu stehen, schmilzt sie mir unter den Füßen weg und wieder springe ich.
Warum?, frage ich mich manchmal. Warum sich das antun? Warum sich nicht einfach fallen lassen?
Es soll sehr schnell gehen in einem Wasser wie diesem, einem Wasser, das Eisschollen trägt.
Warum?, frage ich mich manchmal. Warum sich das antun? Warum sich nicht einfach fallen lassen?
Es soll sehr schnell gehen in einem Wasser wie diesem, einem Wasser, das Eisschollen trägt.
june - am Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:10 - Rubrik: absolute schwachstellen
hier gibt es nichts zu sehen und zu lesen.
Der liebe Gott hat uns Prosecco und Valium geschenkt für solche Phasen.
Herzlichen Dank für die lieben Mails & Co. S'wird scho wieder. S'muss!
Der liebe Gott hat uns Prosecco und Valium geschenkt für solche Phasen.
Herzlichen Dank für die lieben Mails & Co. S'wird scho wieder. S'muss!
june - am Dienstag, 30. Juni 2009, 21:33 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Scheiße
Scheiße
Scheiße
Scheiße!!!
Punkt.
.
Scheiße
Scheiße
Scheiße!!!
Punkt.
.
june - am Montag, 29. Juni 2009, 20:21 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Mir geht es schlecht, psychisch wie physisch. Ich habe drei Kilo abgenommen seit 1. Juni - trotz Alkohol, bin ständig hungrig und bekomme nichts runter außer Obst, schon ein bis zwei Bissen liegen mir im Magen.
Gestern hatte ich zuerst Besuch von einer alten Freundin, dann ein Gespräch über Skype bis noch ein Bekannter vorbei kam und bis drei Uhr blieb. Dieser Abend hat gut getan, hat abgelenkt von dieser Grundstimmung der letzten Tage, trotzdem habe ich schlecht geschlafen, hatte unruhige, bedrückende Träume. Ich finde keinen Funken Freude in mir, alles fühlt sich so sinnlos an und leer, mir fehlt jede Energie. Der Regen ist passend.
Irgendwie muss ich da wieder heraus kommen, aus diesem Loch. Ich bemühe mich an etwas Schönes zu denken, doch scheint alles Schöne in der Vergangenheit zu liegen und da bekomme ich es nicht raus.
Gestern hatte ich zuerst Besuch von einer alten Freundin, dann ein Gespräch über Skype bis noch ein Bekannter vorbei kam und bis drei Uhr blieb. Dieser Abend hat gut getan, hat abgelenkt von dieser Grundstimmung der letzten Tage, trotzdem habe ich schlecht geschlafen, hatte unruhige, bedrückende Träume. Ich finde keinen Funken Freude in mir, alles fühlt sich so sinnlos an und leer, mir fehlt jede Energie. Der Regen ist passend.
Irgendwie muss ich da wieder heraus kommen, aus diesem Loch. Ich bemühe mich an etwas Schönes zu denken, doch scheint alles Schöne in der Vergangenheit zu liegen und da bekomme ich es nicht raus.
june - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 15:27 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Nachdem wir miteinander einfach nicht können, nachdem auch die schönsten Stunden nichts daran ändern, dass wir immer aneinander scheitern, uns (angeblich) missverstehen, obwohl ich das für meinen Teil zurückweise, ich denke, ich verstehe sehr gut und kann eben damit nicht, nachdem wir aber trotz allem einander begehren, aus welchem absurden Grund auch immer, schien immer noch die Möglichkeit zu bleiben, voneinander zu träumen und diese Träume vielleicht sogar zu teilen, zumindest Fantasien noch schicken, Verlangen in Bits und Bytes, der safeste Sex der Welt.
Was für eine absolut perverse Idee ohne Not das Haut an Haut, das Spüren, Riechen, Schmecken, Tasten auszuklammern zugunsten einer reinen Hirnwixerei, aber auch das erschien mir möglich (*lacht* ausgerechnet mir, die Körperlichkeit sosehr braucht, wenn sie begehrt), wenn es das ist, was wir können, was wir zulassen können, wenn schon nicht mehr. Und nehme die Hand, die er mir reicht und überwinde alle meine Schranken und mache es, das "Mund halten und Beine breit machen", wenn auch nur als Bild in seiner Mailbox.
Fühlt sich toll an, da so rum zu liegen, aufgespreizt, zwischen irgendwelchen anderen Mails deren Inhalt und Absender ich gar nicht kennen will. So rum zu liegen, eine Nacht, einen Tag, noch eine Nacht und dann am Morgen des zweiten Tages statt des erhofften Kusses zwischen die Schenkel das Gefühl zu haben, die Eingeweide werden einem aufgeschnitten.
Und die einzige Frage, die ich mir stelle ist: Was um Himmels Willen brauche ich noch? (Außer endlich eine gute Therapeutin, die ich mir auch leisten kann.)
Was für eine absolut perverse Idee ohne Not das Haut an Haut, das Spüren, Riechen, Schmecken, Tasten auszuklammern zugunsten einer reinen Hirnwixerei, aber auch das erschien mir möglich (*lacht* ausgerechnet mir, die Körperlichkeit sosehr braucht, wenn sie begehrt), wenn es das ist, was wir können, was wir zulassen können, wenn schon nicht mehr. Und nehme die Hand, die er mir reicht und überwinde alle meine Schranken und mache es, das "Mund halten und Beine breit machen", wenn auch nur als Bild in seiner Mailbox.
Fühlt sich toll an, da so rum zu liegen, aufgespreizt, zwischen irgendwelchen anderen Mails deren Inhalt und Absender ich gar nicht kennen will. So rum zu liegen, eine Nacht, einen Tag, noch eine Nacht und dann am Morgen des zweiten Tages statt des erhofften Kusses zwischen die Schenkel das Gefühl zu haben, die Eingeweide werden einem aufgeschnitten.
Und die einzige Frage, die ich mir stelle ist: Was um Himmels Willen brauche ich noch? (Außer endlich eine gute Therapeutin, die ich mir auch leisten kann.)
june - am Mittwoch, 3. Juni 2009, 17:04 - Rubrik: absolute schwachstellen