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ferromonte meinte am 21. Jan, 18:14:
es ist eben das:
wir übernehmen nicht (oder fast nie) beide gleichzeitig die verantwortung für den krieg. das wäre nämlich die lösung. vorerst. 
albannikolaiherbst antwortete am 21. Jan, 19:49:
Es gibt auch Situationen.
In denen n i c h t beide den Krieg begonnen haben, sondern nur eine Seite hat es. Der Satz "schuld haben immer beide" ist eine moralisierende Banalität, die stimmen k a n n, aber nicht muß. Ganz sicher haben sich etwa die Palästinenser aus ihren Gebieten nicht selbst vertrieben. Und wenn ein Kindsmörder daher kommt und ein Kleines ermordet, ist dann auch das Kleine schuld? Weil es d a war? Oder wie. Kommen Sie mir! (Daß er eine ihn oftmals zwingende Motivation hatte, steht auf einem anderen Blatt, das man sehr genau betrachten muß, ganz sicher. Aber das Kind? Schuld allein, weil es d a war? Pardon, das ist genau der monotheistische Müll von der Erbschuld.) 
june antwortete am 21. Jan, 21:17:
alban, ich will hier nicht die ebene übersteigen
die ganz konkrete ebene von zwei menschen.
hier, ganz bewusst, will ich im kleinen bleiben, auch wenn es binsenweisheiten - nicht nur sein mögen, sindern SIND (jedoch beinahe immer nur für dritte, nie für involvierte).

wenn aus liebe krieg wird, ist niemals einer allein der, der verletzt. selbst dann, wenn der eine geht, sich zurückzieht, könnte der andere ihn in liebe gehen lassen - es sind immer beide.
der andere ist niemals "einmarschiert" in die eigene seele und hat sie annektiert. wenn der eine die türe nicht öffnet, ist kein gebiet zu besetzen.

menschliche herzen sind perfekte festungen. eingelassen wird, was hoffnung gibt und manchmal wird die hoffnung in ein "du" auch dann hineinimaginiert, wenn das versprechen nie gegeben wurde.

zudem: in diesem fall geht es um rückzug, nicht angriff, der am beginn steht des "krieges".
nicht alles private ist politisch. nicht alles.
auch wenn sich aus dem privaten vieles lernen lässt, das über die grenzen dessen hinaus dringt. 

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