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dieser beinahe unheilbare hang zur monogamie, den ich in den letzten monaten (jahren?) immer wieder bedauert (betrauert?) habe, hat mich verlassen.
er fehlt mir.

ich habe wieder sosehr begriffen wie unvergleichlich die basis ist, auf der er ruht. liebe.
ohne liebe ist das weite feld der erotik ohne schranken, nichts hält mich, nichts hemmt mich. es ist die sprichwörtliche zügellosigkeit.

und so ruckte und zuckte eben auch der ONS-schluckauf wieder.

ich hatte nicht einmal vor es so weit kommen zu lassen, als ich ihn heute einlud zu mir (nur schnell noch auf einen drink, um den tag ausklingen zu lassen und über dies und das zu quatschen), was allein der umstand beweist, dass ich vor seinem kommen nicht mal geduscht und mich frisch rasiert habe.

ich war sogar so fair ihn nach dem ersten kuss des abends auf armlänge weg zu schieben und ihm zu sagen: "hey, du weißt schon, das ist ein ONS mit schluckauf, daraus eine affäre zu machen, das würde in unser beider leben nicht passen und das ist es definitiv nicht, was ich will."

ich weiß nicht, ob er mich ernst genommen hat, aber dass er sich davon nicht abschrecken ließ war wiederum etwas, das mir gefiel.
also saßen wir einander gegenüber, also spielten meine nackten füße und meine zehen mit seinem schwanz, also leckte er mich lange und leidenschaftlich, also fickte er mich mit seinen fingern und einer bierflasche, also fickten wir letztendlich auf dieser couch und lachte er, als ich danach aufstand, um mir eine flasche mineralwasser aus dem kühlschrank zu holen "das ist gut gegen schluckauf, gell?"

also lachten und scherzten wir, bevor er sich wieder anzog, ich ihn hinaus begleitete, bevor er sich lachend und mir einen kuss zuwerfend verabschiedete. er, dessen blick in meinem vorzimmer an den gerten hängen blieb und meinte: "die stehen nicht da, weil du noch reitest."
er, der mir schon klar gemacht hatte, dass er nicht immer nur einer der zärtlichen sorte ist. (wer hat eigentlich in meine lippe gebissen? war das er oder ich? - sie schmerzt).

ich fühle mich satt und trotzdem leer.

und ich habe begriffen: mehr als nach dem, der mir die peitsche gibt, sehne ich mich nach dem, der die zügel hält.