Warum sollten wir versuchen, das Leben leicht zu nehmen?
Warum sollten wir versuchen es zu füllen mit Momenten des Glücklichseins, des Gefühls des Ganzseins?
Warum sollten wir uns gut tun?
Warum sollten wir es uns gönnen, einander - und wenn es nur für Momente ist - glücklich zu machen?
Warum eigentlich? - Wenn es doch auch ganz anders geht.
Wir ersparen uns doch so viel.
Wir ersparen uns die Angst davor
zu verlieren, was schön ist,
zu verlieren, was gut tut,
zu verlieren, was glücklich macht.
Sich auch einen kleinen Traum verweigern mindert definitiv die Gefahr irgendwann einen großen zu verlieren.
Wer gleich gar keine Sandburg baut, braucht sich vor der Flut nicht zu fürchten.
-> Mail deleted, Papierkorb geleert.
Warum sollten wir versuchen es zu füllen mit Momenten des Glücklichseins, des Gefühls des Ganzseins?
Warum sollten wir uns gut tun?
Warum sollten wir es uns gönnen, einander - und wenn es nur für Momente ist - glücklich zu machen?
Warum eigentlich? - Wenn es doch auch ganz anders geht.
Wir ersparen uns doch so viel.
Wir ersparen uns die Angst davor
zu verlieren, was schön ist,
zu verlieren, was gut tut,
zu verlieren, was glücklich macht.
Sich auch einen kleinen Traum verweigern mindert definitiv die Gefahr irgendwann einen großen zu verlieren.
Wer gleich gar keine Sandburg baut, braucht sich vor der Flut nicht zu fürchten.
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june - am Freitag, 18. November 2011, 21:07 - Rubrik: absolute schwachstellen
heute Morgen aber hat mich mein Wecker aus genau einem solchen gerissen, aus einem der sanftesten, zärtlichsten, die ich je hatte. Einer, in dem du mir so nah warst, dass ich das Gefühl hatte, jede einzelne Pore würde sich öffnen, um noch ein bisschen mehr von deiner Nähe, deinem Geruch aufnehmen zu können.
Es war der perfekte "Kugelwesentraum". Und der leise Schmerz der Trennung hat mich zusammen mit der Schönheit der Erinnerung durch den Tag begleitet.
Die Sehnsucht, die er hinterlassen hat, dieser Traum, ist groß - und bittersüß.
Es war der perfekte "Kugelwesentraum". Und der leise Schmerz der Trennung hat mich zusammen mit der Schönheit der Erinnerung durch den Tag begleitet.
Die Sehnsucht, die er hinterlassen hat, dieser Traum, ist groß - und bittersüß.
june - am Donnerstag, 17. November 2011, 23:19 - Rubrik: ambivalenzen
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Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
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Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
Nein, ich denke nicht an rosa Elefanten.
june - am Dienstag, 15. November 2011, 23:21 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Liebes Universum,
du hast gewonnen, ich kapituliere.
Nach eineinhalb Tagen rotzend und schniefend im Bett liegend musste ich am Samstag einsehen, dass weder juckende Haarstoppel noch herumliegende Kleider und ungewaschenes Geschirr dich derzeit herausfordern können.
Diese insgesamt fünf Tage, lass dir das aber gesagt sein, waren die Hölle.
Ein so durchgehendes und starkes Verlangen danach, berührt zu werden, Haut zu spüren, in der gesamten Bandbreite von hart rangenommen werden bis zum massiert und sanft in den Arm genommen werden, hatte ich schon so lange nicht mehr, dass ich mich nicht mal mehr daran erinnern konnte, wie sich das anfühlt. (Hätte ich auch nicht vermisst, so unter uns gesagt).
Ach ja, und vielen vielen herzlichen Dank für die Träume. Echt. Hat mir wirklich gefehlt an diese Haut, an diesen Geruch, an das Gefühl dieser Nähe so plastisch erinnert zu werden.
Sag, hab ich dir was getan? Waren es vielleicht die Batterien, die ich vor ca. 2 Monaten aus Faulheit und Gedankenlosigkeit in den Restmüll geschmissen hab?
Was, sag mir was um Himmels willen hab ich denn verbrochen? Was wäre denn angebracht? Ganz ehrlich: Kloster ist doch sowas von out.
Weißt du, was ich jetzt mache? Ich werde innerhalb der nächsten Monate (bis wenigsten die Sonne wieder kommt) einfach 20 Kilo zulegen. Ich werde alle Rezepte durchprobieren, die ich habe - und die Weincreme ist mir am Wochenende übrigens das erste Mal perfekt gelungen und mit 12 statt 15 dag Zucker schafft frau auch ganz allein 4 Portionen. Gell, da staunst du!
Ich werde kugelrund, lege mir mindestens eine Katze und Filzpantoffeln zu.
Ist das ein Deal?
Ich will nur eines: Ich will nicht (schon) wieder von ihm träumen. Ich will nicht (schon) wieder täglich an ihn denken. Und das mit H. ist mir mittlerweile auch zu mühsam.
Dass alte Liebhaber - im Unterschied zu Gulasch - mit dem Aufwärmen leider nicht besser werden, sondern immer ungenießbarer, die Lektion hab ich endlich gelernt. - Auch dafür besten Dank (diesmal ehrlich gemeint).
Nur dankbar wäre ich dir wirklich dafür, könntest du mir zwischendurch mal erklären, warum ausgerechnet ich nicht einfach eine nette, feine, liebevolle Affäre haben kann mit einem Mann, der mir auch was bedeutet, also eine, in der zwei Menschen sich schätzen und respektieren und begehren und Spaß daran haben, einander gut zu tun - ohne Besitzansprüche, ohne Machtspiele, ohne Lieblosigkeiten, ohne Geheimniskrämereien, ohne Verlogenheiten, ohne grobe Unachtsamkeiten, ohne unnötige Ängste, mit einem Grundvertrauen, das Ehrlichkeit möglich macht, Verbindlichkeit, die keine Ausschließlichkeit braucht.
Liebe und Leidenschaft, die einfach nur das sein darf, was sie ist. Ohne Zäune und ohne Regeln, nur vertrauend darauf, dass der Andere die jeweils eigenen Grenzen respektiert.
Solltest du mir eine Antwort darauf geben wollen, du findest mich vermutlich vor dem Herd, beim Warm- und Kaltschlagen irgendwelcher Cremes oder in der Wanne.
du hast gewonnen, ich kapituliere.
Nach eineinhalb Tagen rotzend und schniefend im Bett liegend musste ich am Samstag einsehen, dass weder juckende Haarstoppel noch herumliegende Kleider und ungewaschenes Geschirr dich derzeit herausfordern können.
Diese insgesamt fünf Tage, lass dir das aber gesagt sein, waren die Hölle.
Ein so durchgehendes und starkes Verlangen danach, berührt zu werden, Haut zu spüren, in der gesamten Bandbreite von hart rangenommen werden bis zum massiert und sanft in den Arm genommen werden, hatte ich schon so lange nicht mehr, dass ich mich nicht mal mehr daran erinnern konnte, wie sich das anfühlt. (Hätte ich auch nicht vermisst, so unter uns gesagt).
Ach ja, und vielen vielen herzlichen Dank für die Träume. Echt. Hat mir wirklich gefehlt an diese Haut, an diesen Geruch, an das Gefühl dieser Nähe so plastisch erinnert zu werden.
Sag, hab ich dir was getan? Waren es vielleicht die Batterien, die ich vor ca. 2 Monaten aus Faulheit und Gedankenlosigkeit in den Restmüll geschmissen hab?
Was, sag mir was um Himmels willen hab ich denn verbrochen? Was wäre denn angebracht? Ganz ehrlich: Kloster ist doch sowas von out.
Weißt du, was ich jetzt mache? Ich werde innerhalb der nächsten Monate (bis wenigsten die Sonne wieder kommt) einfach 20 Kilo zulegen. Ich werde alle Rezepte durchprobieren, die ich habe - und die Weincreme ist mir am Wochenende übrigens das erste Mal perfekt gelungen und mit 12 statt 15 dag Zucker schafft frau auch ganz allein 4 Portionen. Gell, da staunst du!
Ich werde kugelrund, lege mir mindestens eine Katze und Filzpantoffeln zu.
Ist das ein Deal?
Ich will nur eines: Ich will nicht (schon) wieder von ihm träumen. Ich will nicht (schon) wieder täglich an ihn denken. Und das mit H. ist mir mittlerweile auch zu mühsam.
Dass alte Liebhaber - im Unterschied zu Gulasch - mit dem Aufwärmen leider nicht besser werden, sondern immer ungenießbarer, die Lektion hab ich endlich gelernt. - Auch dafür besten Dank (diesmal ehrlich gemeint).
Nur dankbar wäre ich dir wirklich dafür, könntest du mir zwischendurch mal erklären, warum ausgerechnet ich nicht einfach eine nette, feine, liebevolle Affäre haben kann mit einem Mann, der mir auch was bedeutet, also eine, in der zwei Menschen sich schätzen und respektieren und begehren und Spaß daran haben, einander gut zu tun - ohne Besitzansprüche, ohne Machtspiele, ohne Lieblosigkeiten, ohne Geheimniskrämereien, ohne Verlogenheiten, ohne grobe Unachtsamkeiten, ohne unnötige Ängste, mit einem Grundvertrauen, das Ehrlichkeit möglich macht, Verbindlichkeit, die keine Ausschließlichkeit braucht.
Liebe und Leidenschaft, die einfach nur das sein darf, was sie ist. Ohne Zäune und ohne Regeln, nur vertrauend darauf, dass der Andere die jeweils eigenen Grenzen respektiert.
Solltest du mir eine Antwort darauf geben wollen, du findest mich vermutlich vor dem Herd, beim Warm- und Kaltschlagen irgendwelcher Cremes oder in der Wanne.
june - am Montag, 14. November 2011, 20:52 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Wo die Neurosen wuchern
will ich Landschaftsgärtner sein.
Und dich will ich endlich wieder sehn.
:)
(c) Element Of Crime
will ich Landschaftsgärtner sein.
Und dich will ich endlich wieder sehn.
:)
(c) Element Of Crime
june - am Samstag, 5. November 2011, 16:22 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Jetzt werde ich skrupellos.
Ab sofort schrecke ich auch vor den unfairsten Methoden nicht zurück.
Ab sofort verzichte ich auf Epilation und Intimrasur.
Und jetzt, Universum? Was jetzt?
Diese Gelegenheit mich in Stress zu bringen, die hast du dir bisher doch kaum je entgehen lassen.
Na? Was machst jetzt? ;p
Ab sofort schrecke ich auch vor den unfairsten Methoden nicht zurück.
Ab sofort verzichte ich auf Epilation und Intimrasur.
Und jetzt, Universum? Was jetzt?
Diese Gelegenheit mich in Stress zu bringen, die hast du dir bisher doch kaum je entgehen lassen.
Na? Was machst jetzt? ;p
Ich seh sie vor mir, die beiden Volksschulkinder in ihren Schulbänken, mal blinzelt sie zu ihm rüber, mal er zu ihr und plötzlich passiert es und er steckt ihr einen Lolli zu. Sie nimmt ihn, beide strahlen sich kurz an und rennen dann mit hochroten Gesichtern davon und meiden schamhaft jede/r den Blick der/des Anderen. Und sich vor ihr verbergend lässt er dennoch fast jeden Tag ein kleines Geschenk in ihrer Schulbank oder wie heute gleich mehrere an einem Tag.
So geht das nun seit Wochen und ich finde sie täglich wieder rührend, diese kleinen Aufmerksamkeiten.
Nur, Baby, die Frau hinter dem Schulmädchen würde dir auch kleine Unachtsamkeiten verzeihen für einen guten Fick.
Hey du, du da hinter dem Zaun, verrat mir was das ist. Während ich dir laufend völlig egal war, wenn der Hormonhaushalt wieder stimmte, das männliche Ego seinen Glanz wieder hatte und ich mich so gesehnt hätte nach diesen Zeichen, die zeigen, dass da mehr ist für dich als ein Spielzeug, das genommen und weg gelegt wird, versorgt er es rührend und schreckt davor zurück mit ihm zu spielen.
Und ja, der Spielzeugvergleich sollte der Feministin in mir jedes Nackenhaar aufstellen, was es bedeutet, dass nur der mir spontan eingefallen ist, wäre ein weiterer Diskurs, aber an einem ändert das nichts:
Egal wie sehr man Euch Männer auch liebt oder begehrt, dass die meisten (und leider auch oft die interessantesten unter Euch) einen gewaltigen Knall haben, das lässt sich einfach nicht leugnen.
Dabei könnte es so einfach sein. Und an nebligen Novembertagen noch wohltuender als zu jeder anderen Zeit des Jahres (ausgenommen Dezember bis Feber und an lauen Sommernächten und ... ja., gut, lassen wir das.)
Aber WIR Frauen sind kompliziert ... Ja eh.
So geht das nun seit Wochen und ich finde sie täglich wieder rührend, diese kleinen Aufmerksamkeiten.
Nur, Baby, die Frau hinter dem Schulmädchen würde dir auch kleine Unachtsamkeiten verzeihen für einen guten Fick.
Hey du, du da hinter dem Zaun, verrat mir was das ist. Während ich dir laufend völlig egal war, wenn der Hormonhaushalt wieder stimmte, das männliche Ego seinen Glanz wieder hatte und ich mich so gesehnt hätte nach diesen Zeichen, die zeigen, dass da mehr ist für dich als ein Spielzeug, das genommen und weg gelegt wird, versorgt er es rührend und schreckt davor zurück mit ihm zu spielen.
Und ja, der Spielzeugvergleich sollte der Feministin in mir jedes Nackenhaar aufstellen, was es bedeutet, dass nur der mir spontan eingefallen ist, wäre ein weiterer Diskurs, aber an einem ändert das nichts:
Egal wie sehr man Euch Männer auch liebt oder begehrt, dass die meisten (und leider auch oft die interessantesten unter Euch) einen gewaltigen Knall haben, das lässt sich einfach nicht leugnen.
Dabei könnte es so einfach sein. Und an nebligen Novembertagen noch wohltuender als zu jeder anderen Zeit des Jahres (ausgenommen Dezember bis Feber und an lauen Sommernächten und ... ja., gut, lassen wir das.)
Aber WIR Frauen sind kompliziert ... Ja eh.
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"Es gibt Tage, wo aufgestanden wird und es einem unmöglich scheint, seiner Umgebung auch nur einen Funken Liebreiz abzugewinnen. Als wäre der Blick fürs Schöne im Traumland geblieben, als würde er weiterschlafen – während man sich selbst missmutig im Spiegel betrachtet, unfähig zu entscheiden, ob die Ringe unter den Augen nun oder das Wuselhaar maßgebender zum zerstörten Aussehen beitragen.
Die optische Diagnose lautet jedenfalls: gesellschaftsuntauglich. Und wenn man ganz ehrlich ist, mag man auch niemanden sehen."
((c) B. -unverschämt ungefragt verbraten, bin aber rechtsschutzverssichert)
"Au ja, die kenne ich. Das sind die, die so bleischwer sind, dass sie es sogar schaffen aus einer Körbchengröße A einen Hängebusen zu machen."
Die optische Diagnose lautet jedenfalls: gesellschaftsuntauglich. Und wenn man ganz ehrlich ist, mag man auch niemanden sehen."
((c) B. -unverschämt ungefragt verbraten, bin aber rechtsschutzverssichert)
"Au ja, die kenne ich. Das sind die, die so bleischwer sind, dass sie es sogar schaffen aus einer Körbchengröße A einen Hängebusen zu machen."
june - am Mittwoch, 2. November 2011, 21:23 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Lieber H.,
ich weiß ja aus Erfahrung, dass es nie die einfachen Männer waren, die es mir angetan haben, aber du bist nun wirklich ein ganz neues Kapitel in der Rubrik "Herausforderungen" (oder ein so altes, dass es mir schwer fällt, mich da nochmal hinein zu versetzen).
Lieber H., ja, wir hatten Sex (verdammt guten Sex, das muss ich einräumen) auf meiner Couch, aber wie um Himmels Willen nochmal bringe ich dich von der offenbar vorhandenen Wahnvorstellung ab, dass ich jetzt "mit dir gehen" wollen würde? Und es ist eben nur diese Teenagersprache, die mir dazu einfällt.
Das Leben hat dir, wie du meintest ein "direktes Geschenk" gemacht, das dich glücklich machte.
Soweit so schlimm offenbar, denn in allem was du tust und was du (nicht) sagst, scheinst du dich entschuldigen zu wollen und schuldig zu fühlen dafür, dass du dennoch nicht der Prinz auf dem weißen Pferd sein willst, der mich als seine Prinzessin in den Sattel hebt und in sein Schloss trägt.
Liebster H., wie bringe ich dir nur bei, dass diese Prinzessin ein solches Angebot ohnehin höflich aber bestimmt ablehnen würde? Dass sie nicht in ihrem Turm sitzt, ihr Haar kämmt und sehnsüchtig darauf wartet (sondern wenn dann ganz andere Gedanken hat?)
Wie bringe ich dir bei, dass das für mich nicht weniger ein "Geschenk des Lebens" war? Wie kann ich dir begreiflich machen, dass du mir nicht schmählich ohne lautere Absichten meine Unschuld geraubt hast?
Wie bringe ich dir bei, dass ich es durchaus verkrafte, dass du mich nicht mitzunehmen gedenkst auf den Abschlussball, ich nicht die Ballkönigin an deiner Seite werden werde und ich auch definitiv nicht in sehnsüchtiger Erwartung dieses Ereignisses schon mein ganzes Taschengeld für das schönste Kleid ausgegeben habe?
Wie, H., wie um alles in der Welt bringe ich dir bei, dass wir reden können, scherzen können und auch gern wieder einfach ficken können und ich dennoch großzügig bereit bin es dir zu verzeihen, dass du nicht unbedingt das Bedürfnis hast, mir im Stephansdom das Ja-Wort zu geben und 10 Kinder zu schenken?
Wie verdammt nochmal schaffe ich es dir zu vermitteln, dass ich - genau wie du - genug Baustellen habe, genug Probleme habe und mich einfach nur zwischendurch mal fallen lassen können will, ohne wieder neue Last auf meine Schultern zu laden? EINMAL wieder einfach fliegen.
Wie kann ich diese dumme im Übermut geschrieben Mail mit diesen Schmetterlingen in meinem Bauch wieder zurück holen? Wie sie ungeschehen machen?
Das waren Schmetterlinge, H., keine Drachen. Die spucken kein Feuer, fressen keine Prinzen auf und bewachen auch keine Prinzessinnen im Turm. Die gaukeln einfach nur so rum und haben ganz zarte bunte Flügel.
Und wenn man drauf haut
sind sie tot.
ich weiß ja aus Erfahrung, dass es nie die einfachen Männer waren, die es mir angetan haben, aber du bist nun wirklich ein ganz neues Kapitel in der Rubrik "Herausforderungen" (oder ein so altes, dass es mir schwer fällt, mich da nochmal hinein zu versetzen).
Lieber H., ja, wir hatten Sex (verdammt guten Sex, das muss ich einräumen) auf meiner Couch, aber wie um Himmels Willen nochmal bringe ich dich von der offenbar vorhandenen Wahnvorstellung ab, dass ich jetzt "mit dir gehen" wollen würde? Und es ist eben nur diese Teenagersprache, die mir dazu einfällt.
Das Leben hat dir, wie du meintest ein "direktes Geschenk" gemacht, das dich glücklich machte.
Soweit so schlimm offenbar, denn in allem was du tust und was du (nicht) sagst, scheinst du dich entschuldigen zu wollen und schuldig zu fühlen dafür, dass du dennoch nicht der Prinz auf dem weißen Pferd sein willst, der mich als seine Prinzessin in den Sattel hebt und in sein Schloss trägt.
Liebster H., wie bringe ich dir nur bei, dass diese Prinzessin ein solches Angebot ohnehin höflich aber bestimmt ablehnen würde? Dass sie nicht in ihrem Turm sitzt, ihr Haar kämmt und sehnsüchtig darauf wartet (sondern wenn dann ganz andere Gedanken hat?)
Wie bringe ich dir bei, dass das für mich nicht weniger ein "Geschenk des Lebens" war? Wie kann ich dir begreiflich machen, dass du mir nicht schmählich ohne lautere Absichten meine Unschuld geraubt hast?
Wie bringe ich dir bei, dass ich es durchaus verkrafte, dass du mich nicht mitzunehmen gedenkst auf den Abschlussball, ich nicht die Ballkönigin an deiner Seite werden werde und ich auch definitiv nicht in sehnsüchtiger Erwartung dieses Ereignisses schon mein ganzes Taschengeld für das schönste Kleid ausgegeben habe?
Wie, H., wie um alles in der Welt bringe ich dir bei, dass wir reden können, scherzen können und auch gern wieder einfach ficken können und ich dennoch großzügig bereit bin es dir zu verzeihen, dass du nicht unbedingt das Bedürfnis hast, mir im Stephansdom das Ja-Wort zu geben und 10 Kinder zu schenken?
Wie verdammt nochmal schaffe ich es dir zu vermitteln, dass ich - genau wie du - genug Baustellen habe, genug Probleme habe und mich einfach nur zwischendurch mal fallen lassen können will, ohne wieder neue Last auf meine Schultern zu laden? EINMAL wieder einfach fliegen.
Wie kann ich diese dumme im Übermut geschrieben Mail mit diesen Schmetterlingen in meinem Bauch wieder zurück holen? Wie sie ungeschehen machen?
Das waren Schmetterlinge, H., keine Drachen. Die spucken kein Feuer, fressen keine Prinzen auf und bewachen auch keine Prinzessinnen im Turm. Die gaukeln einfach nur so rum und haben ganz zarte bunte Flügel.
Und wenn man drauf haut
sind sie tot.