geht es bergauf, auch wenn meine Nachfrage auf wenig Resonanz gestoßen ist.
Ich weiß nicht, ob vielleicht die Einstufung als "extrem erregendes Stück Fickfleisch" für Herzklopfen hätte sorgen sollen, falls ja, war das ein ziemlicher Reinfall, aber die bestellte "Schachtel Sonnenschein" ist eingetroffen.
Jeden Tag wird mir nun schon morgens eine kleine Kostprobe durch die Dachfenster geschickt, immer länger werden die Zeiten, in denen die Sonne auf die Terrasse scheint und es ist spürbar, dass es sich endlich nur noch um Wochen handeln kann, bis sie endlich so wärmt, wie ich es brauche. Der Übermut rührt sich wieder und die Lust am Flirten, das Bedürfnis jede Schwere abzustreifen wie eine alte Haut. Das in mir, das sich so brüchig anfühlte wird geschmeidiger, biegsamer, die Lust auf Berührung wächst und die Sehnsucht nach einem Blick, der unter die (neue, frische, empfindliche und empfängliche) Haut geht.
Es wird wieder Zeit für lange, warme Nächte.
Es wird endlich Zeit für eine neue Liebe - und wenn es nur eine Frühlings- und Sommerliebe ist. Es wird Zeit für etwas, das Leichtigkeit gibt.
PS: Abschiede am Bahnsteig gehören zum Schlimmsten. Immer noch.
Ich weiß nicht, ob vielleicht die Einstufung als "extrem erregendes Stück Fickfleisch" für Herzklopfen hätte sorgen sollen, falls ja, war das ein ziemlicher Reinfall, aber die bestellte "Schachtel Sonnenschein" ist eingetroffen.
Jeden Tag wird mir nun schon morgens eine kleine Kostprobe durch die Dachfenster geschickt, immer länger werden die Zeiten, in denen die Sonne auf die Terrasse scheint und es ist spürbar, dass es sich endlich nur noch um Wochen handeln kann, bis sie endlich so wärmt, wie ich es brauche. Der Übermut rührt sich wieder und die Lust am Flirten, das Bedürfnis jede Schwere abzustreifen wie eine alte Haut. Das in mir, das sich so brüchig anfühlte wird geschmeidiger, biegsamer, die Lust auf Berührung wächst und die Sehnsucht nach einem Blick, der unter die (neue, frische, empfindliche und empfängliche) Haut geht.
Es wird wieder Zeit für lange, warme Nächte.
Es wird endlich Zeit für eine neue Liebe - und wenn es nur eine Frühlings- und Sommerliebe ist. Es wird Zeit für etwas, das Leichtigkeit gibt.
PS: Abschiede am Bahnsteig gehören zum Schlimmsten. Immer noch.
Gestern Abend am Weg in den Laden dicke Schneeflocken, solche, die man sich wünscht an den Tagen vor den Weihnachtstagen, heute immer noch eisiger WInd.
Die Erkältung, mit der ich seit Monaten kämpfe, hat gesiegt. Der scheinbar nicht enden wollende Winter war ihr Verbündeter.
Ich mag mich nicht um mich kümmern. Eigentlich will ich mit mir gar nichts zu tun haben. Es ist viel zu hell hier, zu unordentlich, zu staubig, überall Taschentücher und ungewaschenes Geschirr.
Ich verabreiche mir die von der Ärztin verschriebenen Medikamente und verbanne mich vor den Fernseher zu irgendwelchen Soaps.
Wunschliste:
Eine große Packung Energie,
eine Kiste Lebensfreude
eine Schachtel Sonnenschein und Wärme
eine Priese Herzklopfen und Hoffnung
Günstig abzugeben:
Einen Wintervorrat an Überdruss und Lustlosigkeit
Interessierte bitte melden.
Die Erkältung, mit der ich seit Monaten kämpfe, hat gesiegt. Der scheinbar nicht enden wollende Winter war ihr Verbündeter.
Ich mag mich nicht um mich kümmern. Eigentlich will ich mit mir gar nichts zu tun haben. Es ist viel zu hell hier, zu unordentlich, zu staubig, überall Taschentücher und ungewaschenes Geschirr.
Ich verabreiche mir die von der Ärztin verschriebenen Medikamente und verbanne mich vor den Fernseher zu irgendwelchen Soaps.
Wunschliste:
Eine große Packung Energie,
eine Kiste Lebensfreude
eine Schachtel Sonnenschein und Wärme
eine Priese Herzklopfen und Hoffnung
Günstig abzugeben:
Einen Wintervorrat an Überdruss und Lustlosigkeit
Interessierte bitte melden.
june - am Samstag, 13. März 2010, 16:22 - Rubrik: absolute schwachstellen
Wieder gefunden nach all den Jahren, wenn auch nur als Bild auf einer Website mit Mailkontaktformular.
Wieder gefunden, den, über den ich mittlerweile beinahe nur noch dann stolpere, wenn ich wieder etwas suche, in der Bettschublade und dabei stolpere über die 14 Bände Tagebücher, die ich damals geschrieben habe, oder in Nächten, in denen der Vollmond besonders quält.
Über 20 Jahre ist sie jetzt her, unsere erste Begegnung und mir immer noch so präsent wie die letzte.
Und dann sitze ich vor diesem Bild, betrachte es, dieses veränderte und doch so vertraute Gesicht. Und mein Herz klopft schneller, immer noch, nach all der Zeit. Etwas in mir wird ganz weich.
Sehnsuchtsvolles Glücksgefühl.
Was haben wir nur alles erlebt, und wie viel haben wir verpasst. Zu feig waren wir, und zu stolz, zu jung und schon zu verletzt.
Wie lebst du heute, sag? Bist du verheiratet, geschieden? Hast du Kinder?
Liebst du noch?
Erinnerst du dich noch? Und wenn, woran?
Du wolltest sterben in meinen Armen.
Und ich in den deinen.
Vielleicht haben wir ja deshalb kaum eine Möglichkeit ausgelassen, uns gegenseitig das Herz heraus zu reißen, was meinst du?
Ich könnte dich das fragen - und vieles mehr. Es liegt da vor mir, das Mailformular.
Du wirst mir verzeihen, dass mir der Mut fehlt, und ich mir auch.
Aber ich werde sie wieder einmal abstauben, die Tagebücher und vielleicht ein paar Seiten aufschlagen und lächeln und glücklich sein, dass es das gibt, Erinnerungen, die nicht verblassen,
Liebe die bleibt.
Wieder gefunden, den, über den ich mittlerweile beinahe nur noch dann stolpere, wenn ich wieder etwas suche, in der Bettschublade und dabei stolpere über die 14 Bände Tagebücher, die ich damals geschrieben habe, oder in Nächten, in denen der Vollmond besonders quält.
Über 20 Jahre ist sie jetzt her, unsere erste Begegnung und mir immer noch so präsent wie die letzte.
Und dann sitze ich vor diesem Bild, betrachte es, dieses veränderte und doch so vertraute Gesicht. Und mein Herz klopft schneller, immer noch, nach all der Zeit. Etwas in mir wird ganz weich.
Sehnsuchtsvolles Glücksgefühl.
Was haben wir nur alles erlebt, und wie viel haben wir verpasst. Zu feig waren wir, und zu stolz, zu jung und schon zu verletzt.
Wie lebst du heute, sag? Bist du verheiratet, geschieden? Hast du Kinder?
Liebst du noch?
Erinnerst du dich noch? Und wenn, woran?
Du wolltest sterben in meinen Armen.
Und ich in den deinen.
Vielleicht haben wir ja deshalb kaum eine Möglichkeit ausgelassen, uns gegenseitig das Herz heraus zu reißen, was meinst du?
Ich könnte dich das fragen - und vieles mehr. Es liegt da vor mir, das Mailformular.
Du wirst mir verzeihen, dass mir der Mut fehlt, und ich mir auch.
Aber ich werde sie wieder einmal abstauben, die Tagebücher und vielleicht ein paar Seiten aufschlagen und lächeln und glücklich sein, dass es das gibt, Erinnerungen, die nicht verblassen,
Liebe die bleibt.
durch Anna Häusler bin ich auf dieses wunderbare Interview mit Catherine Millet in der FAZ gestoßen.
june - am Samstag, 27. Februar 2010, 17:07 - Rubrik: querverweise
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Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich meinem Vorsatz: "Kein schlechter Sex 2010" treu geblieben bin. Was ich beachtlich finde - bei immerhin 2x in gut 1,5 Monaten und vor allem in Anbetracht des Risikos, das ich heute eingegangen bin.
Ich weiß nicht, meine Damen, ob es Euch ähnlich geht wie mir: Wurscht, wieviele Liebhaber frau hat: Würde man mal *wirklich* einen brauchen, dann sind sie verschollen und hat man sie abgehakt, stehen sie plötzlich - als hätten sie sich verabredet, quasi "im Pulk" auf der Matte.
Naja gut, ich gebe zu, ich übertreibe und zwei Männer machen noch keinen "Pulk", aber es klingt halt besser.
Jedenfalls: Kaum dass ich G.'s Anfrage, ob er nicht vorbei kommen dürfe statt gegeben hatte (klingt auch gut, gell ;)) und der auf meiner Couch saß, rief auch C. an, den ich jetzt einfach mal auf morgen vertagt hab.
Aber zurück zu G., mit dem es heute wieder so *richtig* fein war: Kennt Ihr das auch? Dass ein total angenehmer Liebhaber zur Tortour wird, in dem Moment, in dem er Euch beweisen will, *wie* gut er wirklich ist und beginnt an jedem echten und angeblichen erogenen Punkt so lang zumzuknutschen, -ziehen, - zerren, bis Ihr Euch kaum mehr davon abhalten könnt im Geiste nebenher berufliche Mails zu beantworten, politische Resolutionen zu schreiben oder die unmöglichsten Facebook-Gruppen zu gründen?
Heute - der Göttin sei Dank - kam G. wieder ohne derartige Ambitionen, ganz egoistisch darauf bedacht nach einem herrlichen kleinen Plausch über dies und das einfach nur wieder das zu haben, was in seiner Beziehung zu kurz kommt, also aus war auf einen echten, ehrlichen, handfesten Fick ohne unnötige Kunststücke, wie stundenlanges ... s.o.
Ja. Könnte ich es ihm abgewöhnen, immer wieder mal beweisen zu wollen, dass er besonders "gut" ist, könnte diese Affäre durchaus auch 2010 wieder ihre Berechtigung haben. :))
Ich weiß nicht, meine Damen, ob es Euch ähnlich geht wie mir: Wurscht, wieviele Liebhaber frau hat: Würde man mal *wirklich* einen brauchen, dann sind sie verschollen und hat man sie abgehakt, stehen sie plötzlich - als hätten sie sich verabredet, quasi "im Pulk" auf der Matte.
Naja gut, ich gebe zu, ich übertreibe und zwei Männer machen noch keinen "Pulk", aber es klingt halt besser.
Jedenfalls: Kaum dass ich G.'s Anfrage, ob er nicht vorbei kommen dürfe statt gegeben hatte (klingt auch gut, gell ;)) und der auf meiner Couch saß, rief auch C. an, den ich jetzt einfach mal auf morgen vertagt hab.
Aber zurück zu G., mit dem es heute wieder so *richtig* fein war: Kennt Ihr das auch? Dass ein total angenehmer Liebhaber zur Tortour wird, in dem Moment, in dem er Euch beweisen will, *wie* gut er wirklich ist und beginnt an jedem echten und angeblichen erogenen Punkt so lang zumzuknutschen, -ziehen, - zerren, bis Ihr Euch kaum mehr davon abhalten könnt im Geiste nebenher berufliche Mails zu beantworten, politische Resolutionen zu schreiben oder die unmöglichsten Facebook-Gruppen zu gründen?
Heute - der Göttin sei Dank - kam G. wieder ohne derartige Ambitionen, ganz egoistisch darauf bedacht nach einem herrlichen kleinen Plausch über dies und das einfach nur wieder das zu haben, was in seiner Beziehung zu kurz kommt, also aus war auf einen echten, ehrlichen, handfesten Fick ohne unnötige Kunststücke, wie stundenlanges ... s.o.
Ja. Könnte ich es ihm abgewöhnen, immer wieder mal beweisen zu wollen, dass er besonders "gut" ist, könnte diese Affäre durchaus auch 2010 wieder ihre Berechtigung haben. :))
Ich bin aber schon sowas von mies gelaunt, ich kann für nichts garantieren.
Isabella Rosselini jetzt auf ARTE:
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=evening.html#anchor_3036138
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=evening.html#anchor_3036138
june - am Donnerstag, 18. Februar 2010, 21:58 - Rubrik: querverweise
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