a long time ago, this was my song:
First when there's nothing
But a slow glowing dream
That your fear seems to hide
Deep inside your mind
All alone I have cried
silent tears full of pride
In a world made of steel,
made of stone
Well I hear the music, close my eyes, feel the rhythm
Wrap around, take a hold of my heart
(...)
I can have it all, now I'm dancing for my life ...
---------------
strange thing how music inflames temperament.
---------------
those damn ups and downs - head against heart.
wish you love and wish you well - if you believe in it.
First when there's nothing
But a slow glowing dream
That your fear seems to hide
Deep inside your mind
All alone I have cried
silent tears full of pride
In a world made of steel,
made of stone
Well I hear the music, close my eyes, feel the rhythm
Wrap around, take a hold of my heart
(...)
I can have it all, now I'm dancing for my life ...
---------------
strange thing how music inflames temperament.
---------------
those damn ups and downs - head against heart.
wish you love and wish you well - if you believe in it.
ist in diesem tresor da an der wand, einem ganz besonderen tresor, mit vier türen.
und ich finde keinen schlüssel mehr und jede ziffernkombination ist mir entfallen. panisch durchwühle ich alle ecken, winkel, taschen, schubladen, werde immer hektischer, immer nervöser.
"da drin", schreie ich dich an, "ist alles, was zählt".
zuletzt resigniere ich und lehne mich erschöpft neben dem tresor an die wand ...
es dauert einige sekunden, bis ich fähig bin zu erkennen, dass keine der vier türen verschlossen ist.
und ich finde keinen schlüssel mehr und jede ziffernkombination ist mir entfallen. panisch durchwühle ich alle ecken, winkel, taschen, schubladen, werde immer hektischer, immer nervöser.
"da drin", schreie ich dich an, "ist alles, was zählt".
zuletzt resigniere ich und lehne mich erschöpft neben dem tresor an die wand ...
es dauert einige sekunden, bis ich fähig bin zu erkennen, dass keine der vier türen verschlossen ist.
war vielleicht gar nicht enttäuscht von den frauen, vielleicht nur gelangweilt wie mr. higgins.
june - am Montag, 20. Oktober 2003, 18:45
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klingt wirklich schrecklich ermüdend. allein das wort selbst lastet schon schwer auf den schultern.
andererseits:
es ist reibung, die energie erzeugt und wärme.
erwartungshaltung:
tanzen oder bei günther jauch die million gewinnen?
andererseits:
es ist reibung, die energie erzeugt und wärme.
erwartungshaltung:
tanzen oder bei günther jauch die million gewinnen?
june - am Montag, 20. Oktober 2003, 07:09 - Rubrik: ambivalenzen
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bernardin, der direktor des crazy horse in einem interview für LUI:
"Der Striptease ist weder 'strip' noch 'tease' ... er ist eine Parodie ...: man erweckt den Eindruck, die nackte Wahrheit zu zeigen, aber die Täuschung könnte nicht größer sein."
das geheimnis des striptease liegt darin, dass eine frau ihren körper in einem autoerotischen ritual zelebriert und er dadurch begehrenswert wird. ohne die narzisstische täuschung als substanz all ihrer gesten, ohne die angedeuteten liebkosungen, die den körper einhüllen, gäbe es keine erotische ausstrahlung. und dabei ist die langsamkeit das ganze erotische geheimnis, wie die zeitlupenaufnahme einer explosion oder eines absturzes.
ein schlechter striptease wird von der nacktheit dominiert, oder von der unbeweglichkeit, dem fehlen von rhythmus oder der schroffheit der gesten. dann nämlich wird er obszön.
das sollte frau wohl immer beachten - auch beim seelenstriptease.
"Der Striptease ist weder 'strip' noch 'tease' ... er ist eine Parodie ...: man erweckt den Eindruck, die nackte Wahrheit zu zeigen, aber die Täuschung könnte nicht größer sein."
das geheimnis des striptease liegt darin, dass eine frau ihren körper in einem autoerotischen ritual zelebriert und er dadurch begehrenswert wird. ohne die narzisstische täuschung als substanz all ihrer gesten, ohne die angedeuteten liebkosungen, die den körper einhüllen, gäbe es keine erotische ausstrahlung. und dabei ist die langsamkeit das ganze erotische geheimnis, wie die zeitlupenaufnahme einer explosion oder eines absturzes.
ein schlechter striptease wird von der nacktheit dominiert, oder von der unbeweglichkeit, dem fehlen von rhythmus oder der schroffheit der gesten. dann nämlich wird er obszön.
das sollte frau wohl immer beachten - auch beim seelenstriptease.
im traum plötzlich zu wissen, dass alles nur ein traum ist, erlaubt es dir einen mord zu begehen, amok zu laufen, ein blutbad anzurichten ...
und manchmal auch einfach nur einen menschen zu küssen.
und manchmal auch einfach nur einen menschen zu küssen.
sagt sie, "sind von der zahl 7 geprägt"(sie bezieht sich auf den talmud). "je näher du einem 7-jahrespunkt kommst, also einem entwicklungssprung, umso unrunder wirst du, wenn unerledigte sachen aus dem alten zyklus im unaufgeräumten zimmer deines lebens liegen."
und ja, da war sie, die 14, die 21, die 28 ... und dann da unten im flur diese große grüne tonne mit der aufschrift "altpapier".
und von diesem bild, verdammt nochmal, komme ich nicht los.
quatsch, sagt etwas in mir, keineswegs weigere ich mich, den nächsten entwicklungssprung zu tun. und ausserdem ist das alles letztendlich biologistisches gerede, um mal ehrlich zu sein. du beginnst zu menstruieren, du zeugst kinder, entlässt sie mehr und mehr in die selbständigkeit, wirst goßmutter und erlebst die meno-pause und "den rest deines lebens".
stammt nicht der erste druck des talmud aus dem 15. jhd.? und aus welcher zeit stammen die ersten überlieferungen? aus dem anfang des 1. jahrhundert? (bin zu faul für recherchen.)
hey, c'mon, da hat sich schon ein bisschen was getan, so lebenszyklen betreffend einerseits, von rollenbildern ganz zu schweigen. - ja, ich weiß, auch die wissenschaft spricht von den 7-jahres-zyklen des körpers, respektive der zellen, nur meine zellen, ganz ehrlich gesagt, haben mich noch nie so besonders berührt.
"wenn unerledigte sachen aus dem alten zyklus im unaufgeräumten zimmer deines lebens liegen."
dieser eine satz, der hat es in sich.
und ja, da war sie, die 14, die 21, die 28 ... und dann da unten im flur diese große grüne tonne mit der aufschrift "altpapier".
und von diesem bild, verdammt nochmal, komme ich nicht los.
quatsch, sagt etwas in mir, keineswegs weigere ich mich, den nächsten entwicklungssprung zu tun. und ausserdem ist das alles letztendlich biologistisches gerede, um mal ehrlich zu sein. du beginnst zu menstruieren, du zeugst kinder, entlässt sie mehr und mehr in die selbständigkeit, wirst goßmutter und erlebst die meno-pause und "den rest deines lebens".
stammt nicht der erste druck des talmud aus dem 15. jhd.? und aus welcher zeit stammen die ersten überlieferungen? aus dem anfang des 1. jahrhundert? (bin zu faul für recherchen.)
hey, c'mon, da hat sich schon ein bisschen was getan, so lebenszyklen betreffend einerseits, von rollenbildern ganz zu schweigen. - ja, ich weiß, auch die wissenschaft spricht von den 7-jahres-zyklen des körpers, respektive der zellen, nur meine zellen, ganz ehrlich gesagt, haben mich noch nie so besonders berührt.
"wenn unerledigte sachen aus dem alten zyklus im unaufgeräumten zimmer deines lebens liegen."
dieser eine satz, der hat es in sich.
june - am Dienstag, 7. Oktober 2003, 18:28 - Rubrik: ambivalenzen
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sei es überall, wo du es dir leisten kannst. und schluck das, hat er gesagt. und ruf mich an.
so far - so fair. und ich bin ein liebes mädchen. eines von denen, das tut, was man ihnen sagt, vielleicht nicht immer und nicht sofort, aber daddy hat gute arbeit geleistet (zumindest aus freud'scher sicht).
ich schlucke. ist doch ein anfang, nicht?
das mit dem authentisch sein, das ist noch so ein problem. aber vielleicht nicht mehr lange, vielleicht nicht mehr nach noch einem achterl. ok - in der kombination kommt die revoluzzerin wieder zum vorschein. klein und zaghaft aber doch. verführerisch darauf auch noch stolz zu sein.
dennoch. abdrehen wäre vielleicht eine gute idee. jetzt!
so far - so fair. und ich bin ein liebes mädchen. eines von denen, das tut, was man ihnen sagt, vielleicht nicht immer und nicht sofort, aber daddy hat gute arbeit geleistet (zumindest aus freud'scher sicht).
ich schlucke. ist doch ein anfang, nicht?
das mit dem authentisch sein, das ist noch so ein problem. aber vielleicht nicht mehr lange, vielleicht nicht mehr nach noch einem achterl. ok - in der kombination kommt die revoluzzerin wieder zum vorschein. klein und zaghaft aber doch. verführerisch darauf auch noch stolz zu sein.
dennoch. abdrehen wäre vielleicht eine gute idee. jetzt!
june - am Montag, 6. Oktober 2003, 21:29 - Rubrik: sodbrennen
das mit der sprache meine ich ... und so manches andere auch
DonDahlmann, Sonntag, 5. Oktober 2003, 19:09
Ich weiß wirklich nicht mehr wie das geht, dass mit der Liebe. Das ist so lange her, dass ich denke, dass ich gar nicht mehr weiß, wie das funktioniert, wie sich das anfühlt. Wie fühlt man sich da? Ist man aufgeregt? Denkt man die ganze Zeit nur an SIE? Hat man das Gefühl von Bluthochdruck? Schmerzt es, wenn der andere nicht da ist, wenn er nicht erreichbar ist, wenn er sich nicht meldet? Wie ist das, wenn spürt, dass es jemanden gibt, der einem unfassbar wichtig ist? Wie ist wenn es spürt, dass man für den anderen wichtig ist? Wenn mir jemand sagt: "Morgen gehen wir beide mal auf dem Mond spazieren" klingt das eher nach etwas, was ich mir vorstellen kann.
aber HALT! nein, das hat nichts mit mir zu tun, nicht, dass ihr denkt ... das mit dem verliebtsein nämlich, das habe ich immer perfekt beherrscht.
hey, wow, ihr würdet euch wundern, wenn ihr wüsstet, WIE gut ich bin, in dieser disziplin. achterbahnfahren ist eigentlich meine stärke, lasst euch da hiervon bloß nicht täuschen. nur das mit der nähe, das ist manchmal so eine sache und das mit dem "wir" und das mit der "gemeinsamkeit".
und nur weil man etwas wollen will, selbst wenn man es wirklich wollen will, kann man es deshalb noch lange nicht können.
schöne scheiße irgendwie.
DonDahlmann, Sonntag, 5. Oktober 2003, 19:09
Ich weiß wirklich nicht mehr wie das geht, dass mit der Liebe. Das ist so lange her, dass ich denke, dass ich gar nicht mehr weiß, wie das funktioniert, wie sich das anfühlt. Wie fühlt man sich da? Ist man aufgeregt? Denkt man die ganze Zeit nur an SIE? Hat man das Gefühl von Bluthochdruck? Schmerzt es, wenn der andere nicht da ist, wenn er nicht erreichbar ist, wenn er sich nicht meldet? Wie ist das, wenn spürt, dass es jemanden gibt, der einem unfassbar wichtig ist? Wie ist wenn es spürt, dass man für den anderen wichtig ist? Wenn mir jemand sagt: "Morgen gehen wir beide mal auf dem Mond spazieren" klingt das eher nach etwas, was ich mir vorstellen kann.
aber HALT! nein, das hat nichts mit mir zu tun, nicht, dass ihr denkt ... das mit dem verliebtsein nämlich, das habe ich immer perfekt beherrscht.
hey, wow, ihr würdet euch wundern, wenn ihr wüsstet, WIE gut ich bin, in dieser disziplin. achterbahnfahren ist eigentlich meine stärke, lasst euch da hiervon bloß nicht täuschen. nur das mit der nähe, das ist manchmal so eine sache und das mit dem "wir" und das mit der "gemeinsamkeit".
und nur weil man etwas wollen will, selbst wenn man es wirklich wollen will, kann man es deshalb noch lange nicht können.
schöne scheiße irgendwie.
june - am Montag, 6. Oktober 2003, 19:20 - Rubrik: ambivalenzen
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ich habe ja grundsätzlich nichts gegen die engerl-und-teuferl-auf-jeder-schulter-geschichte, wirklich nicht, aber bei dem ohrenbetäubenden krach kann sich ja wirklich kein mensch mehr auf irgendwas konzentrieren.
eine zumutung das!
eine zumutung das!
june - am Montag, 6. Oktober 2003, 12:52 - Rubrik: sodbrennen