So wurde ich heute gesucht und gefunden via Google, natürlich auch unter "striemen arsch" und "trennlinien" - wie meist.
Das ließ mich an Henry denken. Strand und Meer und Henry war eine verdammt gute Kombination. Habe ich davon eigentlich einmal erzählt? Unser erster gemeinsamer Urlaub auf Mallorca (und das hat viel mehr zu bieten als "Ballermann et al."), damals, als noch wirklich die Funken sprühten zwischen uns. Ja, das sind wunderbare Erinnerungen. Manchmal macht es mich traurig, dass er mir *ihn* und meine Gefühle für ihn nicht verzeihen konnte.
Er hat mich nie wirklich gekannt, Henry, aber wir hatten eine tolle Zeit, eine leidenschaftliche Zeit, so lange sie dauerte. Ich wüsste gerne, was aus ihm geworden ist, wie es ihm heute so geht.
Ein anderer Lover von früher hat sich heute bei mir gemeldet, wollte mich sehen am kommenden Wochenende. Ich sagte ab, sagte ich wäre nicht hier. In der Zwischenzeit habe ich meinen Kontostand geprüft und werde wohl doch da sein, da mein Überziehungsrahmen restlos ausgeschöpft ist, dennoch werde ich es dabei belassen. An ihn habe ich schon zu lange nicht mehr gedacht.
Ich sehe gerade "Magnolia", den hab ich mir aufgenommen vor einiger Zeit, und bei der Szene in der Bar, der mit dem Typen mit der roten Brille, der so heillos verknallt ist in den Barkeeper und dem älteren Typen sein Leid klagt ...
"Haben Sie Liebe im Herzen? Ist es wahre Liebe? Die Art von Liebe, die einem das Gefühl unbegreiflicher Freude schenkt? Mitten drinnen im Bauch wie ein Eimer voll Säure im Bauch und die Nerven rasen wie verrückt und machen einen glücklich und schmerzen - alles zusammen. Man steckt Hals über Kopf drinnen."
... hätte ich beinahe geheult.
Nein, ich bin nicht das, was man als ausgeglichen bezeichnen würde. Ich hätte so gerne noch ein paar Tage frei. Morgen zumindest nicht in die Fabrik zu müssen tröstet nur ein bisschen.
Das ließ mich an Henry denken. Strand und Meer und Henry war eine verdammt gute Kombination. Habe ich davon eigentlich einmal erzählt? Unser erster gemeinsamer Urlaub auf Mallorca (und das hat viel mehr zu bieten als "Ballermann et al."), damals, als noch wirklich die Funken sprühten zwischen uns. Ja, das sind wunderbare Erinnerungen. Manchmal macht es mich traurig, dass er mir *ihn* und meine Gefühle für ihn nicht verzeihen konnte.
Er hat mich nie wirklich gekannt, Henry, aber wir hatten eine tolle Zeit, eine leidenschaftliche Zeit, so lange sie dauerte. Ich wüsste gerne, was aus ihm geworden ist, wie es ihm heute so geht.
Ein anderer Lover von früher hat sich heute bei mir gemeldet, wollte mich sehen am kommenden Wochenende. Ich sagte ab, sagte ich wäre nicht hier. In der Zwischenzeit habe ich meinen Kontostand geprüft und werde wohl doch da sein, da mein Überziehungsrahmen restlos ausgeschöpft ist, dennoch werde ich es dabei belassen. An ihn habe ich schon zu lange nicht mehr gedacht.
Ich sehe gerade "Magnolia", den hab ich mir aufgenommen vor einiger Zeit, und bei der Szene in der Bar, der mit dem Typen mit der roten Brille, der so heillos verknallt ist in den Barkeeper und dem älteren Typen sein Leid klagt ...
"Haben Sie Liebe im Herzen? Ist es wahre Liebe? Die Art von Liebe, die einem das Gefühl unbegreiflicher Freude schenkt? Mitten drinnen im Bauch wie ein Eimer voll Säure im Bauch und die Nerven rasen wie verrückt und machen einen glücklich und schmerzen - alles zusammen. Man steckt Hals über Kopf drinnen."
... hätte ich beinahe geheult.
Nein, ich bin nicht das, was man als ausgeglichen bezeichnen würde. Ich hätte so gerne noch ein paar Tage frei. Morgen zumindest nicht in die Fabrik zu müssen tröstet nur ein bisschen.
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Es war ein angenehmer, wenn auch windiger Nachmittag, nackt auf der Terrasse, bis die ersten dicken Wolken aufzogen und mich vertrieben.
Gerne hätte ich morgen noch einen Tag frei, einen ganz und gar für mich allein.
Es ist - aufgefangen durch die mütterliche Präsenz, die es auch verhinderte, dass ich zu viel von diesem Gefühl zu nah an mich heran ließ - wieder ein Stück verloren gegangen.
Stück für Stück für Stück Vertrauen und ich denke ich habe die letzten Jahre über mehr Energie dahinein verschwendet, mein Vertrauen in ihn wieder zu gewinnen als in alles Andere. Jaja, schon richtig gelesen: Nicht sein Vertrauen in mich, mein Vertrauen in ihn.
Das ist ganz und gar irrational, keine Frage, nichts gab dazu Anlass, oder besser: Fast nichts. Kaum etwas in seinem Verhalten, das diesen Kampf rechtfertigte, noch weniger in seinen Worten. MIR war es wichtig, ihn zu entschuldigen, Erklärungen zu finden, die es mir erlauben, ihn trotz allem auf seinem Platz zu lassen, auf dem Platz in mir, der so leer ist, nimmt er ihn nicht ein, weil kein anderer sich fand, der das kann.
Lieber Lügen und Ausreden, als diese Leere.
Jetzt ist sie da, die Leere, in ihrer ganzen Kälte. Und mir fällt nichts, aber schon gar nichts mehr ein, um sie zu bannen. Kann ich damit leben lernen?
Leben lernen?
Gerne hätte ich morgen noch einen Tag frei, einen ganz und gar für mich allein.
Es ist - aufgefangen durch die mütterliche Präsenz, die es auch verhinderte, dass ich zu viel von diesem Gefühl zu nah an mich heran ließ - wieder ein Stück verloren gegangen.
Stück für Stück für Stück Vertrauen und ich denke ich habe die letzten Jahre über mehr Energie dahinein verschwendet, mein Vertrauen in ihn wieder zu gewinnen als in alles Andere. Jaja, schon richtig gelesen: Nicht sein Vertrauen in mich, mein Vertrauen in ihn.
Das ist ganz und gar irrational, keine Frage, nichts gab dazu Anlass, oder besser: Fast nichts. Kaum etwas in seinem Verhalten, das diesen Kampf rechtfertigte, noch weniger in seinen Worten. MIR war es wichtig, ihn zu entschuldigen, Erklärungen zu finden, die es mir erlauben, ihn trotz allem auf seinem Platz zu lassen, auf dem Platz in mir, der so leer ist, nimmt er ihn nicht ein, weil kein anderer sich fand, der das kann.
Lieber Lügen und Ausreden, als diese Leere.
Jetzt ist sie da, die Leere, in ihrer ganzen Kälte. Und mir fällt nichts, aber schon gar nichts mehr ein, um sie zu bannen. Kann ich damit leben lernen?
Leben lernen?
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Samstag ist sie angekommen, meine Mutter. Vor kurzem habe ich sie zum Zug gebracht.
Sosehr mir im Vorfeld davor gegraut hat, wie mir immer graut bei der Vorstellung, jemanden länger bei mir aufzunehmen, auf Privatsphäre zu verzichten, so angenehm war es dann, so gut hat es mir getan zu sehen, zu spüren, wie wohl sie sich fühlt bei mir, wie gut es ihr tut, mit mir zu reden, wie schön es für sie ist, ihrem Trott zu entkommen. Wir hatten kein Kulturprogramm, nur spazieren und reden, Auslagen schauen und reden, auf der Terrasse sitzen und reden, Abends ein Film und reden. Schönbrunn, Naschmarkt, bummeln durch den 7., am letzten Abend Tapas und Prosecco im Lobo y Luna, heute noch ein langes Frühstück. Nicht ganz drei Tage ein reines Mutter-Tochter-Programm.
Ja, schön war das. Und traurig war ich beim Abschied. Und bin es ein bisschen immer noch.
Sosehr mir im Vorfeld davor gegraut hat, wie mir immer graut bei der Vorstellung, jemanden länger bei mir aufzunehmen, auf Privatsphäre zu verzichten, so angenehm war es dann, so gut hat es mir getan zu sehen, zu spüren, wie wohl sie sich fühlt bei mir, wie gut es ihr tut, mit mir zu reden, wie schön es für sie ist, ihrem Trott zu entkommen. Wir hatten kein Kulturprogramm, nur spazieren und reden, Auslagen schauen und reden, auf der Terrasse sitzen und reden, Abends ein Film und reden. Schönbrunn, Naschmarkt, bummeln durch den 7., am letzten Abend Tapas und Prosecco im Lobo y Luna, heute noch ein langes Frühstück. Nicht ganz drei Tage ein reines Mutter-Tochter-Programm.
Ja, schön war das. Und traurig war ich beim Abschied. Und bin es ein bisschen immer noch.
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So wie hier
habe ich auch gestern per Mail eine Reaktion auf diesen Eintrag erhalten.
Eine nette Mail über die ich mich sehr gefreut habe, auch wenn es mir unmöglich ist, mich auf persönlichen Kontakt oder gar ein Abenteuer mit einem Leser dieses Blogs einzulassen, mit jemandem der so quasi wie durch einen Einwegspiegel einen Blick in mein Leben und vor allem Fühlen nehmen konnte. Mehr noch denke ich vermittelt dieses Blog doch einen sehr verzerrten Blick auf die Person dahinter, schildert einige Aspekte überdeutlich, lässt andere beinahe vollständig aus.
Die Fragen jedoch werde ich versuchen hier zu beantworten:
"Was mich so aufwühlt,ist, dass Du Dich "freiwillig?" züchtigen
lassen musst um geileren Sex zu haben.(?) Hab schon von solchen Praktiken
gehört, aber nie verstanden.
Fügst Du Dir auch sonst noch Schmerzen zu?
Bist Du Nymphomanin?
Nein, es geht nicht um "geileren" Sex, es geht um ein ganz tiefes Erlebnis, es fordert Vertrauen und eine besondere Form der Hingabe, es ist dieses Spiel zwischen Schmerz und Lust, es ist ... es ist ... nein, heute kann ich nicht darüber schreiben, das muss warten, es braucht die richtige Stimmung, um die richtigen Worte zu finden und dann ist es schon schwer genug.
Vielleicht ein altes Zitat?
"hart soll es sein und kraftvoll doch nie brutal.
roh, wie ein ungeschliffener diamant.
der, der dich besiegt muss spüren wie kein anderer,
wie du besiegt werden willst.
muss dich kennen.
wie kein anderer.
er sieht dich, nicht deine hülle.
und weiß. was du brauchst.
loslassen.
du, dich. einmal nur."
Füge ich mir Schmerzen zu? Ja, manchmal. In ganz schlimmen Momenten muss dem Schmerz von innen einer von außen entgegengehalten werden, oder die Leere durchbrochen. Dazu genügt es aber auch die Fingernägel in die Haut zu krallen oder so fest auf einen Sandsack einzuschlagen, dass die Knöchel schmerzen. Das kommt sehr selten vor und hat in meinem Empfinden mit meiner Sexualität nichts zu tun.
Bin ich Nymphomanin? Nein, definitiv nein. Ja, es gab sehr viele Männer in meinem Leben und es gibt auch derzeit mehrere. Keinen lüge ich an. Es sind Männer mit denen ich Sex habe und Freundschaft. Aber das ist nicht das, was ich brauche, das ist reine Überlebensstrategie.
Wenn der (lass es mich genau so pathetisch ausdrücken!), der mir vor Jahren mein Herz geklaut hat es mir endlich wieder zurück gibt, oder ich es endlich schaffe, es ihm zu entreißen und jemand da ist, dem ich es dann geben kann (so er es noch will, so verbeult und zerkratzt es heute ist), dann ist das alles Vergangenheit.
Ich sehne mich nicht nach einer Beziehung, ich sehne mich danach, jemandem zu gehören, jemandem, der stark genug ist dafür, in etwa so ...
ich will. dich. besitzen. worte, die fordern. mehr. taten.
nimm mich.
wenn du das kannst
gehöre ich dir.
Ich bin 10 Jahre älter als du mich geschätzt hättest, lieber A. - und ich glaube wohl immer noch an Märchen. :)
Aber ich bin heute nicht in Bestform, ich glaube, ich versuche es irgendwann noch einmal, dann, wenn ich nicht so müde bin.
habe ich auch gestern per Mail eine Reaktion auf diesen Eintrag erhalten.
Eine nette Mail über die ich mich sehr gefreut habe, auch wenn es mir unmöglich ist, mich auf persönlichen Kontakt oder gar ein Abenteuer mit einem Leser dieses Blogs einzulassen, mit jemandem der so quasi wie durch einen Einwegspiegel einen Blick in mein Leben und vor allem Fühlen nehmen konnte. Mehr noch denke ich vermittelt dieses Blog doch einen sehr verzerrten Blick auf die Person dahinter, schildert einige Aspekte überdeutlich, lässt andere beinahe vollständig aus.
Die Fragen jedoch werde ich versuchen hier zu beantworten:
"Was mich so aufwühlt,ist, dass Du Dich "freiwillig?" züchtigen
lassen musst um geileren Sex zu haben.(?) Hab schon von solchen Praktiken
gehört, aber nie verstanden.
Fügst Du Dir auch sonst noch Schmerzen zu?
Bist Du Nymphomanin?
Nein, es geht nicht um "geileren" Sex, es geht um ein ganz tiefes Erlebnis, es fordert Vertrauen und eine besondere Form der Hingabe, es ist dieses Spiel zwischen Schmerz und Lust, es ist ... es ist ... nein, heute kann ich nicht darüber schreiben, das muss warten, es braucht die richtige Stimmung, um die richtigen Worte zu finden und dann ist es schon schwer genug.
Vielleicht ein altes Zitat?
"hart soll es sein und kraftvoll doch nie brutal.
roh, wie ein ungeschliffener diamant.
der, der dich besiegt muss spüren wie kein anderer,
wie du besiegt werden willst.
muss dich kennen.
wie kein anderer.
er sieht dich, nicht deine hülle.
und weiß. was du brauchst.
loslassen.
du, dich. einmal nur."
Füge ich mir Schmerzen zu? Ja, manchmal. In ganz schlimmen Momenten muss dem Schmerz von innen einer von außen entgegengehalten werden, oder die Leere durchbrochen. Dazu genügt es aber auch die Fingernägel in die Haut zu krallen oder so fest auf einen Sandsack einzuschlagen, dass die Knöchel schmerzen. Das kommt sehr selten vor und hat in meinem Empfinden mit meiner Sexualität nichts zu tun.
Bin ich Nymphomanin? Nein, definitiv nein. Ja, es gab sehr viele Männer in meinem Leben und es gibt auch derzeit mehrere. Keinen lüge ich an. Es sind Männer mit denen ich Sex habe und Freundschaft. Aber das ist nicht das, was ich brauche, das ist reine Überlebensstrategie.
Wenn der (lass es mich genau so pathetisch ausdrücken!), der mir vor Jahren mein Herz geklaut hat es mir endlich wieder zurück gibt, oder ich es endlich schaffe, es ihm zu entreißen und jemand da ist, dem ich es dann geben kann (so er es noch will, so verbeult und zerkratzt es heute ist), dann ist das alles Vergangenheit.
Ich sehne mich nicht nach einer Beziehung, ich sehne mich danach, jemandem zu gehören, jemandem, der stark genug ist dafür, in etwa so ...
ich will. dich. besitzen. worte, die fordern. mehr. taten.
nimm mich.
wenn du das kannst
gehöre ich dir.
Ich bin 10 Jahre älter als du mich geschätzt hättest, lieber A. - und ich glaube wohl immer noch an Märchen. :)
Aber ich bin heute nicht in Bestform, ich glaube, ich versuche es irgendwann noch einmal, dann, wenn ich nicht so müde bin.
june - am Montag, 15. Juni 2009, 23:36
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An sich war es angenehm heute in der Fabrik, ein typischer Fenstertag. Der Chef nicht da, der vor kurzem zurückgekehrte Lieblingskollege machte Musik, eine Stimmung fast wie früher und doch ist da diese furchtbare Verspannung rechts im Nacken und der Knoten im Hals und vier freie Tage mit Familienverpflichtungen die vor mir liegen und vor denen mir graut.
Doch, es gibt etwas, worauf ich mich freue:
"Am Montag sonnig und heiß mit bis zu 33 Grad. Am Dienstag und Mittwoch sogar sehr heiß mit bis zu 36 oder 37 Grad. Dazu weiterhin viel Sonnenschein", sagt der Wetterbericht.
Ich freue mich auf lange Abende auf meiner Terrasse.
"Am Montag sonnig und heiß mit bis zu 33 Grad. Am Dienstag und Mittwoch sogar sehr heiß mit bis zu 36 oder 37 Grad. Dazu weiterhin viel Sonnenschein", sagt der Wetterbericht.
Ich freue mich auf lange Abende auf meiner Terrasse.
Mir geht es schlecht, psychisch wie physisch. Ich habe drei Kilo abgenommen seit 1. Juni - trotz Alkohol, bin ständig hungrig und bekomme nichts runter außer Obst, schon ein bis zwei Bissen liegen mir im Magen.
Gestern hatte ich zuerst Besuch von einer alten Freundin, dann ein Gespräch über Skype bis noch ein Bekannter vorbei kam und bis drei Uhr blieb. Dieser Abend hat gut getan, hat abgelenkt von dieser Grundstimmung der letzten Tage, trotzdem habe ich schlecht geschlafen, hatte unruhige, bedrückende Träume. Ich finde keinen Funken Freude in mir, alles fühlt sich so sinnlos an und leer, mir fehlt jede Energie. Der Regen ist passend.
Irgendwie muss ich da wieder heraus kommen, aus diesem Loch. Ich bemühe mich an etwas Schönes zu denken, doch scheint alles Schöne in der Vergangenheit zu liegen und da bekomme ich es nicht raus.
Gestern hatte ich zuerst Besuch von einer alten Freundin, dann ein Gespräch über Skype bis noch ein Bekannter vorbei kam und bis drei Uhr blieb. Dieser Abend hat gut getan, hat abgelenkt von dieser Grundstimmung der letzten Tage, trotzdem habe ich schlecht geschlafen, hatte unruhige, bedrückende Träume. Ich finde keinen Funken Freude in mir, alles fühlt sich so sinnlos an und leer, mir fehlt jede Energie. Der Regen ist passend.
Irgendwie muss ich da wieder heraus kommen, aus diesem Loch. Ich bemühe mich an etwas Schönes zu denken, doch scheint alles Schöne in der Vergangenheit zu liegen und da bekomme ich es nicht raus.
june - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 15:27 - Rubrik: absolute schwachstellen
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Ich finde es wirklich öd, extrem öd, wenn Männer rein aufgrund dieses Bildes zu wissen glauben, ich wäre DIE frau für sie. Dass es ihnen gefällt? - bien. Dass es sie reizt? - bien. Aber dass es Ihnen AUSREICHT, mir alles mögliche nicht nur in Aussicht zu stellen, sondern sogar als definitiv setzen, das empfinde ich als beleidigend.
Hey, ich könnte einen extremst miesen Charakter haben (da gibt es vermutlich sogar den Einen oder Anderen, der das bestätigen würde), ich könnte aber auch stinken, ich könnte brust- oder armamputiert sein, ein entstelltes Gesicht, verfaulte Zähne haben. Wie würden sie sich dann wohl bei einem Blind-Date verhalten, in dem alles schon "versprochen" (besser offiziell geplant) ist? Sack über den Kopf oder anderes Störendes, im Zweifel auch Knebel in den Mund und geht schon?
Ich finde einen sehr hübschen Männerarsch ja auch anregend, aber niemals würde ich auf die Idee kommen einem Mann, der ein solches Bild bei seinem Profil hat, gleich weiß-ich-was in Aussicht zu stellen.
Liebe Männer, wie funktioniert das? Was um alles in der Welt geht da in Euch vor?
Ich verstehe das wirklich nicht. Wie können Männer nur so verdammt anspruchslos sein?
Hey, ich könnte einen extremst miesen Charakter haben (da gibt es vermutlich sogar den Einen oder Anderen, der das bestätigen würde), ich könnte aber auch stinken, ich könnte brust- oder armamputiert sein, ein entstelltes Gesicht, verfaulte Zähne haben. Wie würden sie sich dann wohl bei einem Blind-Date verhalten, in dem alles schon "versprochen" (besser offiziell geplant) ist? Sack über den Kopf oder anderes Störendes, im Zweifel auch Knebel in den Mund und geht schon?
Ich finde einen sehr hübschen Männerarsch ja auch anregend, aber niemals würde ich auf die Idee kommen einem Mann, der ein solches Bild bei seinem Profil hat, gleich weiß-ich-was in Aussicht zu stellen.
Liebe Männer, wie funktioniert das? Was um alles in der Welt geht da in Euch vor?
Ich verstehe das wirklich nicht. Wie können Männer nur so verdammt anspruchslos sein?
june - am Dienstag, 9. Juni 2009, 23:28 - Rubrik: unglaubliches
nämlich in dieses Blog, das habe ich am Wochenende via Mail erfahren als Antwort auf diesen Eintrag. Er wäre, schreibt er, auf der Suche nach etwas Besserem gewesen als dem Nobra, genauer gesagt: "Ursprünglich hab ich den Begriff
'Nobra' eingegeben, weil wir so ein Spielzeug haben und ich mehr erfahren wollte. Auf dem Gebiet: das Beste ist grad genug und wir haben noch nichts besseres gefunden. Über Umwegen bin ich dann auf Ihrem Blog gelandet." schrieb er. Nun, abgesehen davon, dass ich bis dato weder selbst noch aus Erfahrungsberichten hier weiter helfen kann, ist das eigentlich Erstaunliche: Er ist hier hängen geblieben, hat sich, wie er schrieb, in meinen Texten "verloren".
Das irritiert mich irgendwie immer noch. Stelle ich mir die, die hier länger verweilen, auch wenn sie ganz Anderes suchten, immer noch als Frauen vor, kann ich mir nicht vorstellen, dass Männer diesem Auf und Ab und Gefühlskarussell, diesen immer wiederkehrenden Abschieden und Neuanfängen, dieser plakativen Inkonsequenz auch nur das Geringste abzugewinnen im Stande sind. Ich dachte immer, das hier ist so bar jeder Linearität, dass es Männer (die nichts mit mir verbinden) im Grunde nur langweilen oder nerven kann.
Wohl wieder ein zu widerrufendes Vorurteil.
'Nobra' eingegeben, weil wir so ein Spielzeug haben und ich mehr erfahren wollte. Auf dem Gebiet: das Beste ist grad genug und wir haben noch nichts besseres gefunden. Über Umwegen bin ich dann auf Ihrem Blog gelandet." schrieb er. Nun, abgesehen davon, dass ich bis dato weder selbst noch aus Erfahrungsberichten hier weiter helfen kann, ist das eigentlich Erstaunliche: Er ist hier hängen geblieben, hat sich, wie er schrieb, in meinen Texten "verloren".
Das irritiert mich irgendwie immer noch. Stelle ich mir die, die hier länger verweilen, auch wenn sie ganz Anderes suchten, immer noch als Frauen vor, kann ich mir nicht vorstellen, dass Männer diesem Auf und Ab und Gefühlskarussell, diesen immer wiederkehrenden Abschieden und Neuanfängen, dieser plakativen Inkonsequenz auch nur das Geringste abzugewinnen im Stande sind. Ich dachte immer, das hier ist so bar jeder Linearität, dass es Männer (die nichts mit mir verbinden) im Grunde nur langweilen oder nerven kann.
Wohl wieder ein zu widerrufendes Vorurteil.
Ich habe irgendwann kurz vor meinem Urlaub noch einem Mann auf dieser "Flirtplattform" geantwortet.
Warum? Mir war nach Ablenkung und er klang nett. Vier Mails und er plant bereits eine gemeinsame Nacht, was schwierig ist, da er ja der Überwachung von Frau und Töchtern entfliehen muss. "Diskret" muss "es" sein und von statten gehen und "diskret" muss daher auch ich sein, versteht sich. 5x das Wort "diskret" in einer Mail und dazu Herzklopfen und erwartete erotische Spannung, aber "Bestehendes darf nicht gefährdet werden".
Dabei bin ich mit Ausnahme eines Bildes meiner Beine für ihn eine völlig Unbekannte, er will auch nicht mehr wissen, fragt nicht einmal nach einem Bild oder meinen Lebensumständen.
Vielleicht doch lieber ein Puffbesuch guter Mann? So schlecht kannst du nciht verdienen, das sollte sich ausgehen.
Nein, ganz ehrlich, das ist mir eine Spur zu schräg.
Warum? Mir war nach Ablenkung und er klang nett. Vier Mails und er plant bereits eine gemeinsame Nacht, was schwierig ist, da er ja der Überwachung von Frau und Töchtern entfliehen muss. "Diskret" muss "es" sein und von statten gehen und "diskret" muss daher auch ich sein, versteht sich. 5x das Wort "diskret" in einer Mail und dazu Herzklopfen und erwartete erotische Spannung, aber "Bestehendes darf nicht gefährdet werden".
Dabei bin ich mit Ausnahme eines Bildes meiner Beine für ihn eine völlig Unbekannte, er will auch nicht mehr wissen, fragt nicht einmal nach einem Bild oder meinen Lebensumständen.
Vielleicht doch lieber ein Puffbesuch guter Mann? So schlecht kannst du nciht verdienen, das sollte sich ausgehen.
Nein, ganz ehrlich, das ist mir eine Spur zu schräg.
june - am Montag, 8. Juni 2009, 19:18 - Rubrik: unglaubliches
Wie gern ich irgendwann wieder zu etwas so richtig aus Überzeugung "Ja" sagen können möchte. Ich habe es so satt aus einer Liste das auszuwählen, das für mich das "geringste Übel" darstellt oder womit ich "gerade noch leben" kann oder klar komme. Das zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch mein Leben und schließt Wahlen mit ein, aber ich hab's getan, ich hab mein Kreuzerl gemacht.
Jetzt wäre mir nach Rotwein, nach einem satten, kräftigen Rotwein, nur habe ich keinen.
Die Mondin hat mich gestern Nacht wieder getrieben. Bilder gibt es keine mehr von ihr, mein Speicherplatzlimit diesbezüglich ist aufgebraucht, ich müsste erst wieder Fotos löschen, um neue hinaufladen zu können und das will ich nicht.
Sie hat mich hinausgetrieben in die Nacht, weil hier sein warten geheißen hätte und ich des Wartens so überdrüssig bin.
Kurz dachte ich daran C. eine SMS zu schreiben, doch dann habe ich es vorgezogen allein zu flüchten, denn eigentlich wollte ich gar keine "Ansprache", wollte ich kein "Du", wollte einfach nur raus in die Nacht unter lauter Fremde, unter Menschen sein und doch allein. Vielleicht auch Einsamkeit zelebrieren.
Doch sie lassen einen nicht, die Menschen, sie lassen das Außerhalbbleiben nicht zu. "So eine schöne Frau und so allein?" - Ach fick dich doch ins Knie. Ich will auch keine Drinks. Zumindest meinen Rausch kann ich mir noch selbst finanzieren, da bin ich autonom.
Ich kam dennoch ohne einen solchen nach Hause. Die Rosen landeten im nächsten Mistkübel. Ich kann es nicht mehr, dieses Spiel, ich mag es nicht mehr, dieses Spiel. So hohl, so leer, so ausgelutscht, so viel zu viel des Immerselben, unoriginell und lähmend. Ich mag Männer, solange ich nicht zu vielen von ihnen auf "freier Wildbahn" begegne, diese selbsternannten Jäger verlieren alles an Menschlichkeit.
Testosteronmarionetten.
Jetzt wäre mir nach Rotwein, nach einem satten, kräftigen Rotwein, nur habe ich keinen.
Die Mondin hat mich gestern Nacht wieder getrieben. Bilder gibt es keine mehr von ihr, mein Speicherplatzlimit diesbezüglich ist aufgebraucht, ich müsste erst wieder Fotos löschen, um neue hinaufladen zu können und das will ich nicht.
Sie hat mich hinausgetrieben in die Nacht, weil hier sein warten geheißen hätte und ich des Wartens so überdrüssig bin.
Kurz dachte ich daran C. eine SMS zu schreiben, doch dann habe ich es vorgezogen allein zu flüchten, denn eigentlich wollte ich gar keine "Ansprache", wollte ich kein "Du", wollte einfach nur raus in die Nacht unter lauter Fremde, unter Menschen sein und doch allein. Vielleicht auch Einsamkeit zelebrieren.
Doch sie lassen einen nicht, die Menschen, sie lassen das Außerhalbbleiben nicht zu. "So eine schöne Frau und so allein?" - Ach fick dich doch ins Knie. Ich will auch keine Drinks. Zumindest meinen Rausch kann ich mir noch selbst finanzieren, da bin ich autonom.
Ich kam dennoch ohne einen solchen nach Hause. Die Rosen landeten im nächsten Mistkübel. Ich kann es nicht mehr, dieses Spiel, ich mag es nicht mehr, dieses Spiel. So hohl, so leer, so ausgelutscht, so viel zu viel des Immerselben, unoriginell und lähmend. Ich mag Männer, solange ich nicht zu vielen von ihnen auf "freier Wildbahn" begegne, diese selbsternannten Jäger verlieren alles an Menschlichkeit.
Testosteronmarionetten.
june - am Sonntag, 7. Juni 2009, 17:03 - Rubrik: sodbrennen
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